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Shoppen bis zur letzten Minute

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24. Dezember 2012


Wenige Stunden vor dem Heiligen Abend herrschte in den Geschäften am Montag noch reger Trubel. Viele Kunden nutzen die letzte Chance, um noch Geschenke oder Zutaten für das Weihnachtessen zu besorgen.

Für die Mitarbeiter des Feinkostladens Rogacki in Berlin hatte der Heiligabend schon im Morgengrauen begonnen. Bereits ab 5 Uhr in der Frühe wurden Fleisch, Fisch und andere Lebensmittel für den Weihnachtsschmauß vorbereitet. Insbesondere die frischen Artikel, wie Salate, Wurst, Käse und auch Geflügelfleisch, gingen am Heiligabend über den Ladentisch, erklärte Prokurist Andreas Reuter:

"Heute rechnen wir mit einem richtig guten Ansturm, weil durch den Sonntag, der zwischen Weihnachten und dem Sonnabend lag, wollen die Leute natürlich keine Wurst schon drei Tage vorher in ihrem Kühlschrank liegen haben. Und diese ganzen frischen Artikel, wie Salate, Wurst, Käse und auch Geflügelfleisch, wird alles heute gekauft. Die rennen uns heute die Bude ein."

Auch in Frankfurt herrschte noch reger Einkaufstrubel. Der Einzelhandelsverband HDE hatte am Sonntag die Woche vor Heiligabend als die Beste im diesjährigen Weihnachtsgeschäft bezeichnet. Insgesamt erwarte der HDE im Weihnachtsgeschäft 2012 einen Umsatz von 80,4 Milliarden Euro, 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei vielen Kunden saß der Geldbeutel locker:

"Mein persönliches Budget? Ich nehme an, das lag bei fast 1000 Euro. Verschenkt habe ich elektronische Dinge, Wanderschuhe zum Beispiel auch, Kleidung. Also, ganz verschiedene Sachen."

"Kleinigkeiten suchen wir noch. Das Gesamtbudget waren keine 100 Euro."

"Budget war um die 1000 Euro und Trend waren Textilien."

"200 Euro. Also, keine 82 Milliarden auf jeden Fall. Also, ich war es nicht alleine."

Der Einzelhandel war nach eigenen Angaben gut auf den Kundenansturm vorbereitet. Neben Lebensmitteln waren Haushaltsgegenstände, Sportartikel, Spielwaren und Tablett-Computer gefragt.

ORT: BERLIN, FRANKFURT