US-Wahlkampf: Die großen Trends sind etabliert

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Mit Anbruch der letzten Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA scheinen alle Tiefgründe ausgelotet, die meisten Potentiale getestet und viele Trümpfe ausgespielt zu sein. euronews-Korrespondent Stefan Grobe in Washington fasst zusammen, in welche Richtung die beiden Kandidaten nun ihre Kampagnen lenken wollen:

Nur noch drei Wochen bis zur Wahl, und die jüngsten Umfragen setzen den Trend fort: Donald Trump steckt zwischen 40 und 45 Prozent fest, mit wenig Luft nach oben. Es ist klar, dass er die Wahl nicht allein mit den Stimmen weißer Männer aus der Mittelklasse gewinnen kann.

Mitt Romney stand vor vier Jahren deutlich besser da, als Trump jetzt – und Romney verlor dann trotzdem gegen Präsident Obama.

Der Mangel an weiterem Wählerpotential erklärt auch, warum Trump jetzt voll auf sein Kernpublikum setzt und darauf hofft, dass viele aus dem Obama-Lager nicht für Clinton zur Wahl gehen.

Hillary Clinton bleibt unterdessen vorsichtig und spielt auf Zeit. Ihr Lager überlegt jedoch, sich mehr auf konservativen Staaten wie Georgia, Arizona und sogar Texas zu konzentrieren, um Trump dort noch in die Defensive zu bringen.

Es steht viel auf dem Spiel, und bei der letzten Debatte am Mittwoch dürfte es deswegen hart zur Sache gehen.

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