Weltpremiere in Wien

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26. Februar 2013

Weltpremiere in Wien.

Der Film "3096 Tage" wurde dort in der Nacht zum Dienstag gezeigt.

Mit dabei auch Natascha Kampusch selbst. Denn es ist ihre Geschichte.

Die Geschichte des österreichischen Entführungsopfers, das im Alter von 10 Jahren auf dem Weg zur Schule gekidnappt

und anschließend für 3096 Tage in einer fensterlosen Zelle gefangen gehalten wurde.

Das sind 8 1/2 Jahre, in denen sie auch vergewaltigt wurde.

2006 gelang ihr die Flucht.

Die Hauptdarstellerin Antonia Campbell-Hughes aus Großbritannien über den Film:

"Ich glaube, er zeigt sehr eindrucksvoll die Geschichte von Menschen, wozu sie fähig sind und wie sie es schaffen zu Überleben.

Aber auch die Grauzonen in Beziehungen, die nicht einfach zu verstehen ist."

Der dänische Hauptdarsteller Thure Lindhardt erklärt, wie er es schaffte, seine Rolle als Entführer zu spielen:

"Also, ich hatte viele Gedanken darüber, warum man diese Geschichte in einem Film erzählen sollte. Ich habe ihr Buch gelesen

und es wurde mir klar, dass es eine Geschichte über das Überleben ist und wie man acht Jahre Hölle überstehen kann.

Das schien mir sehr wichtig.

Daher, wenn man eine Geschichte erzählen kann, dann kann ich auch den Bösen spielen."

(FILMAUSSCHNITTE)

Der bewegende Streifen ist eine deutsche Produktion von Constantin Film in München.

Kinostart ist der 28. Februar.

ORTE: WIEN (ÖSTERREICH), UNBEKANNTE ORTE

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