Weltweite Anteilnahme nach Massaker an US-Grundschule

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Das Massaker an einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut ist auch in Deutschland das bestimmende Thema des Tages. Der schwerbewaffnete Täter hatte am Freitag zwanzig Kinder im Grundschulalter und sechs Erwachsene getötet.

Anschließend soll er sich im Schulgebäude in der Stadt Newtown selbst erschossen haben.

Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich entsetzt über die Vorkommnisse:

"Wieder einmal stehen wir voller Entsetzen vor einer Tat, die wir nicht begreifen können. Kurz vor Weihnachten hat sie unbeschreibliches Leid über viele Familien gebracht", schrieb Merkel in einer Erklärung.

Der Gedanke an die ermordeten Schüler und Lehrer mache ihr das Herz schwer.

In dem kleinen Städtchen Newtown ist das Entsetzen und die Trauer, über eines der schwersten Massaker in der US-Geschichte unendlich groß:

"Dafür gibt es keine Worte. Ich denke jeder steht unter Schock. Meine Tochter und einige Freunde sind von der Schule zurückgekommen. Sie stehen alle unter Schock. Niemand kann glauben, was passiert ist"

"Diese Stadt ist 300 Jahre alt und das ist vermutlich, der schlimmste Tag in ihrer Geschichte. Es ist nur schwer zu glauben, das so etwas in dieser Stadt passieren konnte. Es ist eine ruhige Stadt, vielleicht zu ruhig."

Über die Motive des 20-Jährigen Täters, der all dieses Leid über die Stadt gebracht hatte, wird nun spekuliert.

Er galt als unauffälliger Einzelgänger, der möglichst wenig im Mittelpunkt stehen wollte.

MÜNCHEN, NEWTOWN (DEUTSCHLAND, USA)

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