Zu viel Lärm: Stadt schließt Kultkiosk „Büdchen 66“ im Belgischen Viertel

Im Prozess behauptete Erkan Bukan seine Gäste hätten die Siegel entfernt.

Stadt und Ordnungsamt haben den Kultkiosk Büdchen 66 am Gründonnerstag geschlossen. Damit endet ein monatelanger Streit um das von manchen Anwohner genannte „Lärmbüdchen“ für den Betreiber Erkan Bukan mit der härtesten Sanktion, die die Stadt beschließen kann. „Die Schließung ist dauerhaft“, sagte Uwe Kaven vom Ordnungsamt. Bukan habe „Monate, wenn nicht Jahre gegen Auflagen von Ordnungs- und Bauaufsichtsamt verstoßen“.

Der Lärm wurde zum Problem

Das Büdchen 66, dass Bukan vor drei Jahren an der Aachener Straße geöffnet hatte, war in der Vergangenheit ein beliebter Treffpunkt von Nachtschwärmern. Die meist jungen Kunden kauften dort Snacks und Getränke – und blieben schon mal einige Zeit vor dem Kiosk stehen.

Zum Ärger von manchen Anwohnern, die sich durch den Lärm der Besucher gestört fühlten. „Es wird gebrüllt, gejohlt, geschrien, krakeelt, gekreischt, gesungen und gelacht“, beschrieb ein Nachbar  die Vorfälle. Polizei und Ordnungsamt mussten Dutzende Male eingreifen.

Bukan schaltet Anwalt ein

Bukan verstieß mit seinem Kiosk auch oftmals gegen die Ladenöffnungszeiten: Offiziell hätte er das Büdchen 66 bereits um 20 Uhr schließen müssen. Der Inhaber räumte aber ein, dass er den Laden viel länger aufsperrte. „Er hat sich um unsere Auflagen nicht geschert“, so Kaven. Bukan sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass er sich nun mit seinem Anwalt beraten werde. Die Schließung des Büdchens komme zu einer schlechten Zeit: Denn derzeit will Bukan eigentlich eine gegenüberliegende Bar übernehmen und unter dem Namen Bar RKN betreiben. Momentan fehlt ihm aber noch eine entsprechende Genehmigung....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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