Viele Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit sind laut "Finanztest" sehr gut

Auch Burnouts führen häufig zu langen beruflichen Ausfällen

Verbraucher, die sich vor den finanziellen Folgen bei einem beruflichen Ausfall durch Krankheit oder Unfall absichern wollen, können laut der Stiftung Warentest auf eine große Auswahl an geeigneten Tarifen zurückgreifen. Von 59 untersuchten Angeboten schneiden 35 mit der Bestnote "Sehr gut" ab, wie die die Zeitschrift "Finanztest" in ihrer neuen Ausgabe berichtet.

Berufsunfähigkeitsversicherungen sollen mit einer monatlich festgelegten Rente die Folgen für diejenigen abfedern, die wegen Krankheiten oder Unfällen längere Zeit ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Laut der Stiftung Warentest muss nahezu ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung gesundheitsbedingt vorzeitig aus dem Job ausscheiden.

Die Experten von "Finanztest" raten dazu, sich schon in jungen Jahren um eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kümmern, etwa zum Ausbildungs- oder Studienbeginn. Denn wer früh abschließe, habe zwei Vorteile: "Er ist jung und oft noch gesund - das macht den Schutz relativ günstig, denn Lebensalter und Gesundheitszustand wirken sich stark auf den Preis aus", erklärten die Tester.

Berufsunfähigkeitsversicherungen laufen oft über Jahrzehnte. Kunden sollten deshalb ihren Beitrag und die anfangs vereinbarte Rente bei Bedarf ändern können, erklärten die Tester weiter. Viele Tarife erlaubten es den Kunden, die vereinbarte Rente im Vertragsverlauf zu erhöhen - ohne dass eine erneute Gesundheits- oder Risikoprüfung nötig sei. Diese Erhöhungsmöglichkeiten seien sinnvoll, denn normalerweise steige der Absicherungsbedarf über die Jahre.