Viraler Hit: So sieht es aus, wenn man von einem Lawinenhund gerettet wird

Eine Organisation, die auf die Ausbildung und den Einsatz von Rettungshunden spezialisiert ist, hat ein eindrückliches Video veröffentlicht. Es zeigt, wie es aussieht, wenn man von einem Rettungshund unter einer Schneedecke entdeckt und “ausgebuddelt” wird. Das Internet ist sich einig: Der Retter hat ein Leckerli verdient.


“Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es wäre, im Schnee begraben und von einem unserer fröhlichen Such- und Rettungshunde gefunden zu werden?”

Ein Kratzen deutet die nahende Rettung an. Dann ein Bellen. Bald schiebt sich eine kalte Schnauze durch die Schneedecke. Der Hund buddelt unermüdlich weiter, nur unterbrochen von einem vereinzelten Bellen, wodurch er signalisiert, dass er jemanden gefunden hat. Dann bricht er endlich durch und gesellt sich zu dem Verschütteten. “Gutes Mädchen”, lobt der Gerettete den tierischen Helfer.

Bei dem Video handelt es sich um eine Übung der schottischen Organisation “Mountain Rescue Search Dogs England”. Es zeigt in 33 Sekunden den Moment einer Rettung. Und die Twitter-Gemeinde ist begeistert: In knapp zwei Wochen wurde der Clip 20.000 Mal geteilt und 91.000 Mal favorisiert.


“Wenn ich jemals verschüttet werde, wäre es das Schönste, dieses kleine Gesicht als erstes zu sehen.”


“Freund!! Ich bin hier!!! Ich bin hier, Freund!!!”


“Ich hoffe, der Hund hat ein extra Leckerli bekommen”


“In einer Welt voller Kardashian-Trash-News ist das so erfrischend. Das ist genau das, was wir viel häufiger zu sehen bekommen sollten. Tiere sind einfach großartig.”

Bei aller Freude über das schöne und hilfreiche Tier sollte nicht vergessen werden, dass die Übung einen ernsten Hintergrund hat. Die Überlebenschance von Menschen, die unter Lawinen begraben werden, fällt mit jeder Minute, die sie unter dem Schnee verbringen müssen. Nach einer Stunde unter einer dicken Schneedecke ist die Überlebenschance laut dem Schweizer “Institut für Schnee-und Lawinenforschung SLF” bereits nur noch bei 20 Prozent.

Deshalb ist gerade auch die Bergrettung auf die feinen Nasen von speziell ausgebildeten Hunden angewiesen.


“An diesem Dienstag verbringen unsere Freiwilligen einen weiteren Tag auf den Cairngorms [Gebirgskette in Schottland, Anm. d. Red.] und bringen ihren Hunden bei, nach Menschen zu suchen, die im Schnee vergraben sind.[…]”

Ein Video, das einen Lawinenhund in Aktion zeigte, avancierte zum Internethype. (Bild: Getty Images)