Virales Video: Trump trifft Kind mit Baseball am Kopf

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Donald Trump wirft einen Baseball zu Hall of Fame-Spieler Mariano Rivera im Garten des Weißen Hauses im Juli 2020..
Zeit zum Üben hatte Donald Trump eigentlich genug, hier zum Beispiel mit Hall of Famer Mariano Rivera im Garten des Weißen Hauses. (Bild: REUTERS/Kevin Lamarque)

Donald Trump behauptet, er hätte Profi-Baseballspieler werden können. Dass es allerdings nicht für die MLB reichen würde, beweist ein Video, das derzeit viral geht.

Situationen, in denen man eigentlich nur gewinnen kann, werden in den USA gerne mit einem Baseball-Begriff bezeichnet. Man nennt solche Momente einen Home-Run. Der Ball ist schon über den Zaun geflogen und der Spieler muss nur noch gemächlich die Stadionrunde drehen und die Punkte einsammeln. So ähnlich hätte es auch für den ehemaligen US-Präsidenten beim Besuch eines Baseball-Spiels in Atlanta laufen können. Doch es kam anders.

Fehlwurf mit Autogramm-Ball

Trump war bei der Partie der World Series, der Finalserie der US-Baseballliga, zwischen den Atlanta Braves und den Houston Astros gemeinsam mit Ehefrau Melania. Dort sprach ihn ein Junge aus den Reihen darunter an und bat um ein Autogramm des Ex-Präsidenten auf seinem Baseball. Nach ein bisschen Hin und Her und der lautstarken Unterstützung anderer erwachsener Zuschauer ließ sich Trump schließlich den Ball zuwerfen. Ein Bodyguard versorgte ihn mit einem Stift und Trump musste nun nur noch den Ball mit dem Autogramm ein paar Meter zurück werfen.

Doch statt wieder beim Ballbesitzer zu landen, traf Trumps Wurf einen kleineren Jungen direkt daneben und wischte diesem die Mütze vom Kopf. Die Videoaufnahmen von dem missglückten Wurf, die der User loupastore27 auf TikTok teilte, wurden inzwischen fast 900.000 mal angeschaut und bekamen über 130.000 Likes auf der Video-Plattform. 

Das Spiel gewann die Heimmannschaft aus Atlanta mit 2:0, die sich dann auch am vergangenen Mittwoch die Meisterschaft sicherte. Mit Spielen bei der World Series hat Trump übrigens bereits zuvor schlechte Erfahrungen gesammelt. 2019, als er ein Spiel zwischen den Washington Nationals und den Houston Astros besuchte, wurde er als amtierender Präsident ausgebuht. Zahlreiche Zuschauer riefen zudem immer wieder im Chor: "Lock him up", eine Anspielung auf sein Forderung im Wahlkampf, Hillary Clinton einsperren zu lassen. 

"Ich hätte Profi werden sollen"

Sich selbst hält Trump übrigens wenig überraschend für einen überragenden Baseball-Spieler. 2004 schrieb Tump über sich: "Ich hätte Profispieler werden sollen. An der New York Military Academy war ich der Kapitän des Baseball-Teams. Ich habe so hart gearbeitet wie alle anderen aber ich hatte echtes Talent." Und wie Slate berichtete, hatte Trump 2010 in einem Interview mit MTV noch einmal wiederholt, dass er eigentlich das Zeug zum Profi gehabt habe, sich dann aber "zum Glück stattdessen für Immobilien" entschieden habe. 2013 sagte er, er sei sogar der "beste Spieler im ganzen Staat New York" gewesen. Der kleine Junge, an dessen Kopf sein Ball nun landete, mag da womöglich eine andere Meinung vertreten. 

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