Virtuelle Menschenkette zu Gedenken an Zerstörung Dresdens vor 76 Jahren

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Wiederaufgebaute Frauenkirche in Dresden

In Dresden wird am Samstag an die Zerstörung der Stadt vor 76 Jahren erinnert. Anders als in den Vorjahren sind wegen der Corona-Pandemie keine Großveranstaltungen geplant. Es soll diesmal eine virtuelle Menschenkette geben als Zeichen für Frieden und Demokratie (18.00 Uhr). Fotos von Dresdnern werden auf markante Gebäude in der Altstadt wie die Synagoge, die Frauenkirche und das Rathaus projiziert.

Zuvor wollen Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und weitere Persönlichkeiten der Stadt Blumen zum Gedenken an die Opfer der Bombardierung auf dem Altmarkt niederlegen (17.30 Uhr). Versammlungen sind wegen Corona auf maximal tausend Teilnehmer begrenzt, es gibt aber zahlreiche Anmeldungen. In der Vergangenheit versuchten Rechtsextremisten immer wieder, den Jahrestag der Zerstörung für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Die sächsische Polizei wird bei ihrem Einsatz von der Bereitschaftspolizei, Beamten aus Sachsen-Anhalt und der Bundespolizei unterstützt.

hex/cfm