Volksfest: Amerika zieht jetzt nach Mariendorf

Die Veranstalter finden neuen Standort für das Deutsch-amerikanische Volksfest – zumindest für 2017.

"Das hier ist wie zurück zu den Wurzeln", sagt Thilo-Harry Wollenschlaeger. Zusammen mit fünf Cheerleadern posiert er vor einer Freiheitsstatue aus blau lackiertem Kunststoff. Rechts und links neben ihm Mädchen mit Puscheln, den Daumen streckt er nach oben: "Jetzt lächeln!" Im Hintergrund steht ein Transparent mit den Lichtern der Großstadt. Der Jeep darf auch nicht fehlen. Wollenschlaegers "Deutsch-Amerikanisches Volksfest" ist zurück. 2016 war es wegen Standortproblemen ersatzlos ausgefallen. In diesem Sommer wird es erstmals am südlichen Zipfel des Marienparks von Tempelhof-Schöneberg, nicht weit vom alten Wasserturm, stattfinden – zum 56. Mal.

American Way of Life auf früherem Industriegelände

Auf neuem Gelände, das auf den ersten Blick gar nicht nach New York oder Wildem Westen aussieht: Hinter der Kulisse pfeift der Wind über die Freiflächen des Gewerbeparks. Daneben stehen die roten Backsteinmauern des früheren Gaswerks. Hinter den Bäumen ragt das Metallgerüst des Gasometers in den Himmel. "Das Gelände mit den historischen Gebäuden hat einen ganz eigenen Charme", sagt Wollenschlaeger am Dienstag bei der Präsentation. "Für unser Volksfest ist das hier optimal."

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Ein Mann in traditioneller Kleidung der ersten amerikanischen Siedler bläst 1964 zur Eröffnung des deutsch-amerikanischen Volksfests in Zehlendorf in sein Horn dpa Picture-Alliance / dpa / picture-alliance / dpa

Mehr als 100 Aussteller sollen vom 21. Juli bis 13. August in der Kulissenstadt Buden öffnen: mit Achterbahn, Autoscooter, Bingohalle und Burgerständen. Für die Besucher wird ein Teil des Platzes mit Sand zum Strand verwandelt. Geplant ist ein eigener Cheerleader-Contest. "Mit dem Programm bin ich gerade zwölf Stund...

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