Volleyball: Der Blocker hat seine Blockade gelöst

Aleksandar Okolic ist in Berlin reifer geworden. Jetzt will der Mittelblocker mit den BR Volleys sogar die Champions League gewinnen.

Berlin.  Eigentlich wollte Aleksandar Okolic Rechtsanwalt werden. "Als Junge habe ich davon geträumt", sagt der Mittelblocker der BR Volleys. Mit 15 Jahren wurde dem gebürtigen Bosnier aber klar, welches Talent er für Volleyball besitzt. Er durchlief die Nachwuchsschmiede bei Roter Stern Belgrad und blieb dort, bis er sich im vergangenen Jahr entschied, in Berlin Auslandserfahrungen zu sammeln.

Endlich richtig in Berlin angekommen

"Aktuell kann ich mir keinen besseren Beruf vorstellen", sagt der 23-Jährige, der sich auch als serbischer Nationalspieler einen Namen gemacht hat. Okolic sitzt vor dem Fitnesscenter in Charlottenburg, in dem die Berliner Volleyballer zweimal pro Woche ihre Muskeln stählen. Auf dem Tisch stehen ein grüner Salat und ein frisch gepresster Orangensaft. "Momentan gefällt es mir richtig gut in Berlin, vor allem, wenn so wie jetzt die Sonne scheint", sagt Okolic. "Die Wahrscheinlichkeit, dass ich noch ein oder zwei Jahre bleibe, liegt aktuell bei 90 Prozent."

Die BR Volleys sind daran interessiert, den 2,05 Meter großen Mittelblocker zu binden. "Wir arbeiten an einer langfristigen Vertragsverlängerung", sagt Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand. Kontinuität ist für die Berliner wichtig. Nach Tomas Kmet, der den Charlottenburgern fünf Jahre die Treue gehalten hatte (2011-2016), tritt am Saisonende Publikumsliebling Felix Fischer nach 13 Jahren im orangefarbenen Trikot ab.

Niroomand wünscht sich Kontinuität im Block

Der Kanadier Graham Vigrass hat einen Zwei-Jahres-Ve...

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