Volleyball: Die BR Volleys und der Fluch des Erfolgs

Die BR Volleys erobern in dieser Saison Europa im Sturm. Aber nun droht ihnen plötzlich eine Saison ohne Champions League.

Berlin.  Drei oder fünf, das ist hier die Frage für die Volleyball Bundesliga (VBL). Wird die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft der Männer nach dem Modus "Best of three" oder "Best of five" entschieden? Von Rekordmeister VfB Friedrichshafen, der schon qualifiziert ist, hängt es nicht ab. Seinen Kontrahenten ermitteln an diesem Donnerstagabend (19.30 Uhr) in der Schmeling-Halle Titelverteidiger BR Volleys und die United Volleys RheinMain. Der Sieger steht im Finale. Sind es die Berliner, gibt es höchstens drei Endspiele. Sind es die Hessen, können es bis zu fünf werden.

Finale soll nicht schon nach zwei Spielen vorbei sein

Eine kuriose Situation. Die BR Volleys sind erfolgreicher, als es der Spielplan vorsah. Normal waren in den vergangenen Jahren "Best of five"-Serien. Der Höhepunkt einer seit Oktober währenden Saison sollte nicht schon nach zwei Partien vorbei sein können. Doch vor dieser Spielzeit haben die VBL und ihre Vereine sich auf einen Sonderfall verständigt. Sollte ein Klub im Europapokal noch im April dabei sein, kann die Serie auf drei Spiele verkürzt werden. Das ließ sich leicht verabreden. Niemand hätte damals vermutet, dass die BR Volleys das Final Four der Champions League erreichen. Nun ist es so.

"So etwas darf sich nicht wiederholen", sagt Berlins Geschäftsführer Kaweh Niroomand und meint natürlich die Verkürzung der Serie. Er glaubt: "Wir haben jetzt drei bis vier Teams, die in Europa gut mithalten können." Deshalb sorgt die Liga vor. In der nächsten Saison sol...

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