Volleyball: Dünnes ärgert müde BR Volleys

Trotz des Rückschlags in Frankfurt bleibt die Meisterschaft Hauptziel der BR Volleys. Aber zuerst müssen sie Donnerstag das dritte Spiel gegen die Hessen gewinnen.

Berlin.  Die Planung der BR Volleys war eine andere gewesen, in verschiedener Hinsicht. Einerseits hatten sie gehofft, nach dem 3:0 in eigener Halle auch das zweite Play-off-Halbfinale bei den United Volleys RheinMain zu gewinnen, um im Schnelldurchgang die Endspielserie gegen den VfB Friedrichshafen zu erreichen. Daraus wurde nichts, die Hessen siegten 3:1 (25:21, 25:23, 23:25, 25:23). Außerdem sollten die Auftritte in der Champions League in erster Linie eine gute Vorbereitung auf den Meisterkampf werden. Doch nun siegte sich das Team von Trainer Roberto Serniotti bis ins Final Four in Rom Ende des Monats durch. Fehlt jetzt etwa die Kraft für das größte Saisonziel?

Doppelbelastung kostet Berliner viel Kraft

"Die Doppelbelastung mit den vielen Reisen, den unregelmäßigen Trainingszeiten und dem mentalen Stress spielt eine Rolle", gab der Coach aus Italien zu, wollte aber nicht gleich alles auf die gewachsenen Strapazen schieben: "Wir müssen festhalten, dass Frankfurt richtig stark und fast fehlerlos gespielt hat."

Allen voran der 32-jährige Christian Dünnes, der seine letzte Saison als Spieler offenbar noch einmal in vollen Zügen und so lange wie möglich genießen will, bevor er seinen neuen Job als Sportdirektor im Deutschen Volleyball-Verband antritt. 25 Punkte sammelte der bärenstarke Diagonalangreifer, der vor zwei Jahren noch das Trikot der BR Volleys trug, sich aber in Berlin nicht durchsetzte. "Alle wichtigen Bälle gingen über ihn", erkannte Berlins Zuspieler Sebastian Kühner an, "...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen