Volleyball: Kromm ist die Säule des Volleys-Erfolgs

Kapitän Robert Kromm will die BR Volleys zum achten Meistertitel führen und seine Karriere am liebsten irgendwann in Berlin beenden.

Berlin.  Der 3:2-Sieg gegen Dynamo Moskau war schon von vorgestern, aber bei Robert Kromm wirkte er am Freitag noch nach. "Wir haben als Mannschaft einen guten Rhythmus gefunden", sagte der Kapitän der BR Volleys. Was kann mehr Schwung geben, als einen Kontrahenten niederzuringen, der individuell viel stärker aufgestellt ist? Mit Teamgeist, Kampfgeist natürlich, aber vor allem "haben wir Spaß an unserem Volleyballspiel, das ist das Wichtigste", erklärt Kromm.

Vertauschte Rollen gegen die United Volleys

"Völlig egal", wer der nächste Gegner sei. Da klingt durch, dass der 33-Jährige die Champions League vorerst aus seinen Gedanken verdrängen muss. An diesem Sonnabend (18.30 Uhr, Schmeling-Halle) kehren sich die Verhältnisse um. Heute ist der siebenmalige deutsche Volleyball-Meister der Goliath, die United Volleys Rhein-Main sind der kampfstarke David, der aus dieser Rolle mehr machen will als in den bisherigen sechs Vergleichen, die Berlin allesamt gewann. Es ist das erste Spiel im Play-off-Halbfinale der Bundesliga. Weil beide Teams im Europapokal so erfolgreich sind (die Hessen scheiterten erst im Halbfinale des CEV-Pokals), ist es auf den Modus "Best of three" verkürzt statt wie üblich "Best of five". Das heißt: Zwei Siege sind nötig zum Einzug ins Finale.

Das ist ein Vorteil für den Außenseiter. Je kürzer eine Play-off-Serie, desto größer die Chance, dass der Underdog den Favoriten im ersten Spiel auf dem falschen Fuß erwischt und diesen Vorsprung ins Ziel bringt. Stimmt wohl, gibt Kro...

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