Volleyball: Plötzlich erscheint BR Volleys nichts unmöglich

Nach einem denkwürdigen Volleyball-Abend lockt die BR Volleys jetzt sogar das Final Four der Champions League.

Berlin.  Das Spiel war schon mehr als eine Stunde vorbei. Die Helden eines unvergesslichen Volleyball-Abends gaben letzte Interviews. Doch immer noch mussten sie kurze Pausen einlegen, weil Leute vorbeikamen, die sich persönlich bedanken wollten. Ein etwas älterer Fan sagte: "Das war ja toll, aber macht es bitte nicht noch mal so spannend. Sonst bleibt mir das Herz stehen." Paul Carroll antwortete lachend: "Mir auch!"

Carroll zeigt seinem Trainer, wie wichtig er ist

Bei den BR Volleys konnte sich nach diesem Herzschlagfinale jeder als Sieger fühlen, nicht nur der Diagonalangreifer. Einen 0:2-Satzrückstand hatten die Berliner gegen Istanbul BBSK in ein 3:2 gedreht. Im Anschluss hatten sie diese Leistung mit dem Gewinn des Entscheidungssatzes vergoldet und erstmals den Einzug unter die sechs besten Vereinsteams des Kontinents geschafft. "Stolz", war Kaweh Niroomand, der Geschäftsführer des siebenmaligen Deutschen Meisters: "Weil wir uns einen Spitzenplatz in Europa erarbeitet haben."

Vielleicht hat sich Carroll jetzt auch seinen Stammplatz zurückgeholt. Trainer Roberto Serniotti hat in dieser Saison bisher Wouter ter Maat den Vorzug gegeben. Aber der Niederländer ist in einer so schlechten Phase, dass der Wechsel, wie nicht nur Niroomand fand, "überfällig war. Paul brannte schon seit Tagen auf diesen Einsatz". Carroll zahlte in barer Volleyball-Währung zurück: 23 Punkte in Angriff, im Block und beim Aufschlag, dazu eine enorme Präsenz auf dem Feld, die seiner Mannschaft gut tat.

Schott arbe...

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