Volleyball: Volleys reisen voller Zuversicht nach Moskau

Die BR Volleys haben noch nie ein Champions-League-Spiel in Russland gewonnen. Trotzdem sind sie optimistisch, das Final Four in Rom zu erreichen.

Berlin.  Der Puls von Paul Carroll hatte sich auch Minuten nach dem Matchball noch nicht beruhigt. "Ich bin heiß heute", sagte der australische Diagonalangreifer der BR Volleys aufgewühlt nach dem 3:2 gegen Dynamo Moskau am vergangenen Mittwoch, bei dem er mit 26 Punkten der beste Mann auf dem Parkett war, "ich will unbedingt das Video von dem Spiel sehen." An diesem Mittwoch (18 Uhr, Laola1.tv) muss sich zeigen, ob die Einstimmung mit den besten Szenen der Partie funktioniert hat. Dann treten die Berliner im Rückspiel der "Top 6" der Champions League in Russlands Hauptstadt an. Außenseiter sind sie immer noch, aber, glaubt Carroll: "Unsere Chancen stehen echt gut."

Acht Niederlagen in zehn Vergleichen

Die BR Volleys werden diese Einstellung brauchen, wollen sie das Final Four am 29. und 30. April in Rom erreichen. "Wir dürfen nicht aufs Feld gehen nach dem Motto: Mal sehen, was die jetzt mit uns machen", fordert Kapitän Robert Kromm, "sondern gleich die richtige Körpersprache zeigen." Betrachtet man die zehn Vergleiche gegen russische Teams in der Champions League seit 2012, gab es nur zwei Siege, beide daheim: 2013 mit 3:1 gegen Nowosibirsk und nun das 3:2 gegen Dynamo. Ansonsten siegten Zenit Kasan (zweimal 3:0, einmal 3:1, zweimal 3:2), Nowosibirsk (3:1) und Belogorie Belgorod (3:1, 3:0).

Doch es gab ja noch ein weiteres Berlin-russisches Duell, vergangene Saison in den Finalspielen um den CEV-Pokal gegen Ugra Surgut. Auch da galt das Team von Trainer Roberto Serniotti als Underdog, ...

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