Volleyball: Volleys schon vor nächster Herausforderung

Kaum haben sie den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte perfekt gemacht, wartet auf die BR Volleys schon die nächste Aufgabe.

Berlin.  Müde sahen sie aus, die Berliner Volleyball-Helden, als sie am Donnerstag auf dem Flughafen Schönefeld gelandet waren. 3:2 bei Dynamo Moskau gewonnen, das Final Four der Champions League Ende April in Rom erreicht – das Team von Trainer Roberto Serniotti erlebt international die erfolgreichste Saison in der Geschichte der BR Volleys. Im Halbfinale des Wettbewerbs treffen sie nun am 29. April (16.30 Uhr) auf Titelverteidiger Zenit Kasan.

Gegen Kasan in fünf Spielen fünf Mal verloren

Gegen die Russen haben sie bisher fünf Mal gespielt und fünf Mal verloren. Aber das war früher. Diese Saison ist anders. Zwar meinte Geschäftsführer Kaweh Niroomand: "Zenit hat noch mal eine andere Klasse als Dynamo." Doch Kapitän Robert Kromm entgegnete forsch: "Wir müssen genauso an die Sache rangehen, wie wir das gegen Moskau getan haben: mit Mut und der nötigen Lockerheit."

Allerdings ist die Belastung immens. 38 Pflichtspiele seit Anfang Oktober stecken in den Knochen der Profis. Und der nächste hungrige Gegner lauert schon. "Wir haben ja noch viele andere Dinge vor als die Champions League", sagte Volleys-Urgestein Felix Fischer, "jetzt müssen wir wieder abschalten, abhaken, und dann ist Frankfurt dran am Sonntag."

Körper und Geist bräuchten Erholung

Bei den United Volleys Rhein Main bestreiten die Berliner in der Fraport Arena (16 Uhr, Sportdeutschland.tv) das zweite Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Das erste Spiel haben sie mit 3:0 gewonnen, überhaupt noch nie gegen die Hessen verloren....

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