Volleyball: Volleys-Star Felix Fischer - Ein Stirnband für alle

Felix Fischer trägt gegen Bühl zum 500. Mal das Trikot der BR Volleys. Seine Karriere möchte er mit einem Titel beenden.

Berlin.  Das Spiel ist beendet. Die Zuschauer in der gut besuchten Max-Schmeling-Halle stehen. Auf dem Feld tanzt ein Volleyballspieler mit schwarzem Stirnband und orangefarbenem Trikot im Kreis der Kollegen. Sein Lächeln reicht von einem Ohr zum anderen und ist so ansteckend, dass es nach und nach auf die Gesichter der Zuschauer übergeht. Das war 2009, der tanzende Volleyballer war Felix Fischer, der damals zum wertvollsten Spieler des SCC Berlin gekürt wurde.

Mannschaft ohne Fischer ist schwer vorstellbar

Inzwischen treten die Charlottenburger unter dem Namen BR Volleys an. Fischer aber ist derselbe geblieben. Wenn sein Team am Sonnabend im Play-off-Viertelfinale auf den TV Bühl trifft (18.30 Uhr, Schmelinghalle), feiert der inzwischen 34-Jährige sein 500. Spiel im Berliner Trikot. Wer den energiegeladenen Mittelblocker noch einmal erleben möchte, dem bleibt nicht viel Zeit. Fischer macht am Saisonende Schluss. "Eine Mannschaft ohne Felix ist fast unvorstellbar," sagt Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand. "Er ist eine Identifikationsfigur, die wir so schnell nicht nachbilden können."

Wegen seiner Vereinstreue und seiner authentischen Art hat Fischer sich zum Publikumsliebling entwickelt. "Wenn er spielt, sehe ich immer noch den zehnjährigen Felix vor mir", sagt sein ehemaliger Trainer Endre Puskas. Unter ihm hat Fischer bei Post Telekom Berlin mit dem Volleyball begonnen. "Er war auch bei mir immer der Motivator, der vorneweg ging und die anderen mitzog", sagt Puskas.

Beim Fußball wa...

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