Vorsicht Kinderbuch!: Der Regenbogenfisch als sozialistisches Lehrstück

China zensiert ausländische Literatur. Alina Bronsky hat dazu einige Anmerkungen.

Die chinesische Zensurbehörde will die Veröffentlichung ausländischer Kinderbücher massiv einschränken – offiziell, um die einheimische Literatur zu fördern. Dass es auch um die Abwehr westlicher Einflüsse geht, ist nicht nur offensichtlich, sondern fast schon rührend.  Welche Werte Bücher vermitteln können, ist eine Frage, der hierzulande schon lange nicht mehr ausführlich diskutiert wurde – bis auf das Upgrade von Pippi Langstrumpfs Vater vom Neger- zum Südseekönig.

Kaugummi-Texte

Texte leisten einen Beitrag zur Erziehung und Charakterbildung. Meine eigene Integration hat zum Beispiel noch vor der Auswanderung nach Deutschland mit den Aufklebern aus importieren Kaugummis begonnen. Auch in einem demokratischen Rechtsstaat könnte man sich fragen, was die Bücher bei den Jüngsten so alles auslösen können.

Dazu muss man erst einmal an der kleinen Raupe Nimmersatt und ihrer kompulsiven Essstörung vorbei. In diesem Vorlesealter ist es noch ein weiter Weg bis „Mio, mein Mio“ und „Die Brüder Löwenherz“ – beide Bücher, die manchen als die stärksten aus Astrid Lindgrens Werk gelten, können depressive Verstimmungen verstärken, auch bei Erwachsenen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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