Vorsicht bei den Steuern!: Warum das Kurzarbeitergeld zu Nachzahlungen führen kann

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Steuernachzahlung oder -erstattung? Im kommenden Jahr könnte es bei einigen zu einer bösen Überraschung kommen. Der Grund: Das Kurzarbeitergeld. Während der Corona-Pandemie haben circa zehn Millionen Beschäftigte die Lohnersatzleistung erhalten. Doch je nach prozentualer Aufstockung des Gehaltes kann das Geld vom Staat erhebliche Auswirkungen auf die Steuererklärung im kommenden Jahr haben. Die MOPO erklärt, warum das so ist und worauf Arbeitnehmer jetzt achten sollten. Das Kurzarbeitergeld ist eine Lohnersatzleistung, wie beispielsweise auch das Eltern- oder Krankengeld. Grundsätzlich ist diese Leistung des Staates steuerfrei. Doch ganz ohne Finanzamt geht es dann doch nicht. Alle Lohnersatzleistungen unterliegen einem sogenannten Progressionsvorbehalt. Dies ist ein Begriff aus dem Steuerrecht, der bedeutet, dass durch das Kurzarbeitergeld der Steuersatz und damit auch die Steuerbelastung für das übrige Einkommen steigen. Dabei müsse es aber nicht zwingend zu einer Nachzahlung im nächsten Jahr kommen, sagt Sabrina Lange, Geschäftsführerin des Lohnsteuerhilfevereins in Hamburg, im Gespräch mit der MOPO. Es sollte sich aber frühzeitig mit dem Thema beschäftigt werden. Ihr Profi-Tipp: Wer sich steuerlich beraten lässt, kann die Abgabefrist der Steuererklärung...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo