Vorwürfe gegen Hamburger Hafenarbeiter: Haben Streikende die Terminals sabotiert?

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Herausgerissene Kabel an Maschinen, lahmgelegte Rechner, blockierte Containerbrücken: Ein Medienbericht erhebt schwere Vorwürfe gegen die streikenden Hafenarbeiter der HHLA. Sie sollen die Container-Terminals sabotiert haben. Verdi weist das gegenüber der MOPO weit von sich – der Arbeitgeber hingegen hält sich auf Anfrage bedeckt. Fakt ist: Im Arbeitskampf zwischen der HHLA und der Gewerkschaft Verdi sind die Fronten verhärtet. Es geht in erster Linie um Angestellte der SCA/SCB, einer Tochter von Hamburgs größtem Terminalbetreiber, die eine Angleichung ihrer Arbeitsbedingungen an die Tarife der HHLA fordern. Außer einer Gehaltserhöhung fordern sie auch die Möglichkeit, am Sonntag nicht arbeiten zu müssen. Im Hintergrund kocht bei vielen aber auch die Wut über einen drohenden Stellenabbau und den Corona-Bonus von 1500 Euro, der an leitende Angestellte gezahlt wurde. All das macht die Beschäftigten sauer. Aber so sauer, dass sie während des am Donnerstag beendeten Warnstreiks ihren eigenen Arbeitgeber sabotieren? Verdacht: Wurden Containerterminals in Hamburg manipuliert?...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo