Vorzeige-Projekt in Hamburg: So lebt es sich in den „8-Euro-Wohnungen“

Gebaut wird in Hamburg derzeit sehr viel. Bezahlen können die gepfefferten Preise für solche Wohnungen mittlerweile selbst Normalverdiener kaum noch. Deshalb hat der Senat an zwei Standorten in Hamburg Pilot-Projekte für sogenanntes „Acht-Euro-Wohnen“ gestartet. In Neugraben sind die ersten 44 Wohnungen seit einigen Monaten bezogen. Die MOPO fragte die Mieter, wie es sich dort wohnt.

Zwei Besichtigungstage - und dann waren alle Wohnungen weg! Die letzten Bauzäune stehen noch, die Grünanlagen kommen im nächsten Frühjahr. Am Vogelkamp in Neugraben sieht von außen vieles noch nach Baustelle aus. Familie Aksungar hat sich aber schon komplett eingerichtet, das Paar mit zwei Kindern hat eine 115 Quadratmeter große Wohnung ergattert. Quadratmeterpreis: acht Euro kalt. Sonst kosten Erstbezüge in Hamburg eher 12 bis 15 Euro.

Mutter Valeska (40) ist glücklich. „Wir haben vier Jahre lang gesucht“, erzählt sie. Aber alle Wohnungen seien entweder zu teuer oder zu abgewohnt gewesen. „Während der ganzen Suche haben wir in einer Art „Notlösung“ gewohnt.“ Jetzt zahlen sie warm zwischen 1.300 und 1.400 Euro. Das war auch die Schmerzgrenze der Familie, da derzeit...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo