VW Polo Facelift (2021) zeigt sich auf Erlkönigfotos

de.info@motor1.com (Roland Hildebrandt)
·Lesedauer: 2 Min.
2022 VW Polo facelift spy photo
2022 VW Polo facelift spy photo

Mit der Tarnung kann uns VW aber nicht reinlegen

2021 ist das Jahr, in dem der Volkswagen-Konzern gleich seiner beliebtesten Kleinwagen auf den neuesten Stand bringen wird. Der Skoda Fabia kommt ganz neu, während der VW Polo nach gut vier Jahren ein Facelift erhält.

Unsere Erlkönigfotografen haben den Polo jetzt als geschickt getarnten Prototyp bei Testfahrten erwischt. Ähnlich wie sein Geschwisterchen aus Tschechien wurden die Änderungen am Polo in der gleichen Farbe wie die Karosserie getarnt, damit der Prototyp unverändert aussieht.

Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass das Testfahrzeug ziemlich viel Tarnung aufweist, um die Designänderungen zu verbergen, die die vorderen und hinteren Stoßfänger betreffen. Die neue Form der Scheinwerfer ist mit Aufklebern abgedeckt und ähnelt der Optik des Golf 8 und des Tiguan Facelift. Es sieht so aus, als ob VW auch einige Änderungen am Kühlergrill vorn vornimmt, aber nichts, was einem vom Hocker haut.

Die Rückseite des Autos ist ein bisschen interessanter, da die zwei Ausbuchtungen auf der Heckklappe darauf hindeuten, dass der Polo 2022 breitere Rückleuchten bekommt, die in Heckklappe verlängert werden. Mit dieser Lösung, die uns an das Facelift des letzten BMW 1er erinnert, soll der Polo wohl ebenfalls näher an den Golf 8 gerückt werden.

VW Polo Facelift (2021) auf Erlkönigfotos
VW Polo Facelift (2021) auf Erlkönigfotos

Was die grässlichen Auspuffendrohre angeht, so sind sie offensichtlich eine Fälschung. Sie scheinen größer zu sein als die des aktuellen Polo R-Line und deuten darauf hin, dass dieser lästige Design-Trend nicht so schnell verschwinden wird, zumindest nicht im VW-Konzern. Mit Stahlrädern und einer schlichten silbernen Lackierung sieht der Prototyp nicht besonders aufregend aus, aber die aufgepeppte GTI-Variante soll das ändern.

Welche Änderungen das Facelift unter der Haube mit sich bringt, ist unklar, aber VW könnte dem Polo einen Mild-Hybrid verpassen, um Verbrauch und Emissionen zu senken. Im Innenraum wird es wahrscheinlich Updates für das digitale Kombiinstrument und das Infotainment geben, zusammen mit mehr Technologie, die für Autos auf der MQB A0-Plattform entwickelt wurde.

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Offen ist zudem, ob VW die Materialien im Cockpit aufwertet. Denkbar wäre eine solche Maßnahme vor dem Hintergrund, dass man bei Audi über ein Ende des mit dem Polo verwandten A1 nachdenkt. Ein beim Facelift in jeder Hinsicht veredelter Polo könnte den A1 ersetzen.

Die Logik sagt uns, dass die nächste Generation des Fabia zuerst auf den Markt kommen wird, während das Polo-Facelift später in diesem Jahr erscheint. Während der VW ein reines Steilheckauto bleiben wird, wird sein Skoda-Zwilling wieder ein praktischeres Kombi-Derivat bekommen. Dem Vernehmen nach wird der Fabia Combi aber erst Ende 2022/Anfang 2023 auf die nächste Generation umgestellt.


Source: Automedia