Wählen mit 16: Gebt der Jugend eine Stimme!

Das Koalitionsroulette dreht sich. Unklar ist, was im September herauskommt.

Es sind schockierende Zahlen, die in dieser Woche  vorgelegt wurden. 82 Prozent der jungen Menschen in Europa haben kein Vertrauen in die Politik. 90 Prozent glauben, dass die sozialen Ungleichheiten in ihren Ländern immer größer werden und dass das „Finanzsystem“ die Welt bestimmt. Das ist das Ergebnis der größten europäischen Jugendstudie über die „Generation What“, die es jemals gab.

Erwartung an die Politik: Null

Hunderttausende junge Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren in 35 Ländern haben daran teilgenommen und in einem Fragebogen sehr ausführlich Angaben über ihre Ansichten gemacht. Das Ergebnis muss allen Verantwortlichen die Haare zu  Bergen stehen lassen. Auch in Deutschland. Denn auch wenn dieser Tage angemerkt wurde, dass in der Bundesrepublik die Abstimmung über die Institutionen nicht ganz so verheerend ausfiel, ist doch klar: Auch hierzulande erwarten sich die jungen Leute von den politischen Institutionen – nichts.

Der Abschlussbericht für Deutschland ist schon seit November fertig. Danach haben 71 Prozent der jungen Deutschen  kein Vertrauen in die Politik. Nur fünf Prozent sind uneingeschränkt der Meinung, dass das Bildungssystem allen gleiche Chancen bietet. Und 86 Prozent vertreten die Meinung, dass die soziale Ungleichheit in Deutschland wächst. Im Grunde ist das eine fristlose Kündigung der Jugend gegenüber der Eltern-Generation. Und die reagiert mit einem Schulterzucken. Anders ist es nicht zu erklären, dass diese Zahlen bislang noch keine größere Debatte hervorgerufen haben.  

Die Jüngeren sind motivierter

Dabei gibt es durchaus Hoffnung. In...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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