Wachstum kommt langsam aus der Krise - Habeck: Ostdeutschland schiebt die Wirtschaft an

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, spricht während einer Rede an der Zhejiang Universität im Rahmen eines Besuchs in der Volksrepublik China.<span class="copyright">Foto: dpa/Sebastian Christoph Gollnow</span>
Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, spricht während einer Rede an der Zhejiang Universität im Rahmen eines Besuchs in der Volksrepublik China.Foto: dpa/Sebastian Christoph Gollnow

Für Bundeswirtschaftsminister Habeck ist die Wirtschaft in Ostdeutschland der Schlüssel, um die noch immer lahmende Konjunktur im Land auf Trab zu bringen.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erwartet von Unternehmen in Ostdeutschland einen Schub für die gesamtwirtschaftliche Erholung. Der Grünen-Politiker sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Das Wirtschaftswachstum kommt langsam aus der Krise – gezogen derzeit vom Osten.“ Dort machten sich viele Menschen einen Kopf, wie man neue Wege gehen könne. „In der Lausitz, in Schwedt, in Leuna und an etlichen anderen Orten.“

Unternehmen investierten dort, wo die Bedingungen gut seien, sagte Habeck. Ostdeutschland sei hier zunehmend breiter aufgestellt. Unter anderem verwies er auf Großinvestitionen beispielsweise von Intel in Magdeburg, die Signalwirkung für weitere Investitionen hätten. Die Ansiedlung von Intel unterstützt der Bund mit zehn Milliarden Euro. Von 2027 an will der US-Konzern in Magdeburg produzieren.