Wacken-Ableger "Bullhead City" abgesagt

·Lesedauer: 1 Min.
Das Wacken Open Air ist eins der größten Metal-Festivals der Welt. (Bild: Queen soft / Shutterstock.com)
Das Wacken Open Air ist eins der größten Metal-Festivals der Welt. (Bild: Queen soft / Shutterstock.com)

In Deutschland steigen die Corona-Zahlen wieder. Das hat nun auch Auswirkungen auf das geplante "Bullhead City"-Festival in Wacken. Der Ableger des großen Wacken Open Airs muss aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Kreis Steinburg abgesagt werden, wie die Veranstalter mitteilten.

Ticketbesitzerinnen und -besitzer bekommen den vollen Preis sowie die gebuchten Zusatzoptionen erstattet. Das "Bullhead City" sollte vom 16. bis 18. September in Wacken stattfinden.

"In Anbetracht der derzeitigen Situation ist ein ausgelassenes Festival, wie es unsere Fans verdienen, aufgrund der zu ergreifenden Maßnahmen, zu denen unter anderem eine Maskenpflicht in nahezu allen Bereichen des Festivals gehört, nicht vorstellbar", erklärt Holger Hübner, Geschäftsführer der WOA Festival GmbH. Die Sicherheit aller Beteiligten sei den Veranstaltern sehr wichtig. Sein Kollege Thomas Jensen betont: "Auch wenn wir wirklich traurig sind, dass wir nun doch im September kein Wiedersehen mit den Metalheads feiern können, betrachten wir diese Entscheidung als die richtige."

Wacken Open Air 2022 bereits ausverkauft

Auch wenn die Veranstalter derzeit "sehr geknickt" seien, wollen sie "weiterhin alles daransetzen", den Fans wieder Livemusik bieten zu können. Spätestens beim Wacken Open Air 2022 soll es laut Jensen "ein Wiedersehen geben, das sich mehr als gewaschen hat".

Das Metal-Festival im nächsten Jahr war bereits Mitte Juli ausverkauft. Für das Event vom 4. bis 6. August 2022 findet deshalb kein regulärer Vorverkauf statt. Beim W:O:A im nächsten Jahr stehen unter anderem Judas Priest, Slipknot, Limp Bizkit und Till Lindemann (58) auf der Bühne.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.