Wahl in Frankreich: Emmanuel Macron ist Europas liberale Hoffnung

Frankreichs Liebling Emmanuel Macron könnte Marine Le Pen verhindern.

Alle schwärmen von Emmanuel Macron. Er reist durch ganz Frankreich, um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Und wirklich, die Bevölkerung legt ihre Zweifel ab. Wie macht er das nur? Der Kandidat der Bewegung „En Marche!“ ist Frankreichs Charming Boy und die Hoffnung aller Liberalen in Europa. Er könnte die Chance für den alten Kontinent sein, glaubt etwa der deutsche Historiker Heinrich August Winkler zum offiziellen Auftakt des Präsidentschaftswahlkampf – der erste Wahlgang ist für den 23. April angesetzt. Er erkennt in Macron den Mann für die große Wende, der eine Art Neuanfang für das deutsch-französische Verhältnis bedeuten könnte. So könne der bislang stotternde Motor Europas wieder wunderbar laufen, erklärt der Autor der „Geschichte des Westens“ dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Der Pro-Europäer

Keine Frage, Macron ist Pro-Europäer. So sehr, dass er auch die Finanzverträge von 2012, in denen ein strammes Sparkorsett für die Südeuropäer geschnürt wurde, genauso unterstützt wie der Kandidat der Konservativen, François Fillon. Die Umfragen zeigen, dass Macron und Fillon vor allem in den Lagern Stimmen gewinnen, die von der Globalisierung profitieren, wobei es auch hier Differenzierungen gibt: so sind sie weniger bei den Katholiken populär, dafür bei der „trendy“ Mittelschicht Frankreichs. Macron konnte bislang den vom Front National erhobenen Vorwurf von sich abperlen lassen, er könne nicht mit Geld umgehen. Als 30-Jähriger soll er jeden Tag 1000 Euro ausgegeben haben, damals war er als Investmentbanker für Rothschild aktiv. Ja, sagt er, er habe eine Zeit lang viel Geld ausgegeben, räumt der 39 Jahre alte Politiker ein. Doch er schäme sich für sein damaliges Einkommen nicht, sei sogar stolz darauf, weil er hart...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen