Wahl in den Niederlanden: Dämpfer für Wilders trifft Europas Rechtspopulisten

Das Wahlergebnis aus Den Haag könnte auch für LePen und Petry Folgen haben.

Eigentlich mag es Frauke Petry wuchtig und schrill. Aber in diesen Tagen kommt die AfD-Chefin mitunter recht kleinlaut daher. Ihr Bruder im Geiste, der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders, ist bei den Parlamentswahlen am Mittwoch weit hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Die rechte Internationale muss zur Kenntnis nehmen, dass die Wähler in Westeuropa sie bis auf weiteres nicht an die Schalthebel der Macht lassen wollen.

Petry sagt: „Ich mache keinen Hehl daraus, dass wir der PVV und Geert Wilders ein besseres Ergebnis gewünscht hätten.“ Aber so ist das nun einmal in der Politik: Der Weg nach oben ist steinig. Und längst nicht alle, die sich auf den Weg machen, kommen überhaupt an. Da können sie unterwegs noch so laut brüllen.

Es ist erst wenige Monate her, dass der Aufstieg der Rechtspopulisten in Europa unaufhaltsam schien. Mit ausländer- und europafeindlichen Parolen verbuchten sie Erfolg um Erfolg in den Umfragen. Das Brexit-Votum der Briten und der Wahlsieg Donald Trumps in den USA schienen ihnen zusätzlichen Schub zu verleihen. Und es gibt ja durchaus auch Länder in Europa, in denen die Prediger der Abschottung längst das Sagen haben: In Polen etwa oder in Ungarn.

Donald Trump gewann die US-Wahl im vergangenen November. Skeptiker befürchteten, dass danach auch die europäischen Länder umkippen würden wie Dominosteine.

Bislang kein Domino-Effekt in Europa

Doch das geschieht bislang nicht, im Gegenteil: Plötzlich triumphieren bei Wahlen wieder Kandidaten und Parteien, die sich klar zu Europa und zur offenen Gesellschaft...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen