Wahlergebnis : So reagiert Berlins Landespolitik auf die Wahl im Saarland

Die CDU wertet den Wahlsieg der Union als starkes Signal. Michael Müller setzt dagegen weiter auf den Schulz-Effekt.

In der Berliner Landespolitik ist das Wahlergebnis im Saarland naturgemäß unterschiedlich beurteilt worden. "Großartig" nannte es Stefan Evers, Generalsekretär der Berliner CDU. Der Wahlsieg der Union sei ein starkes Signal für die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen und vor allem für die Bundestagswahl im September.

Der Schulz-Zug der SPD sei im Saarland entgleist, sagte Evers der Berliner Morgenpost. Die SPD sei für ihre "rot-roten Flirts" abgestraft worden. Es sei gut für die Union, auf starke Frauen zu setzen. Das tue auch die Berliner CDU gut. Wie berichtet, hat sie am Sonnabend ihre Landesvorsitzende, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, auf Platz eins der Landesliste für die Bundestagswahl gewählt. Wie Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel sei auch Grütters sachlich, zielorientiert und uneitel, sagte Evers. Das komme beim Wähler offenbar gut an.

Der Regierende Bürgermeister und SPD-Landesvorsitzende Michael Müller blickte angesichts des für seine Partei enttäuschenden Resultats ausschließlich nach vorn. "Der Auftrieb durch Martin Schulz wird kommen und zahlt sich langfristig aus, da bin ich sehr optimistisch. Im Mai werden Hannelore Kraft und Torsten Albig in NRW und Schleswig-Holstein gewinnen und im September Martin Schulz und die SPD die Nase im Bund vorne haben", erklärte Müller.

Czaja: "Abhaken, aufstehen und weiterkämpfen"

Um Optimismus bemühte sich auch Sebastian Czaja, Fraktionsvorsitzender der FDP im Abgeordnetenhaus. "Mit Mut un...

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