Wahlkampf bei Mai-Demos: Grüne kritisieren Altersarmut – Nahles für Mindestrente

Die Parteien nutzen den 1. Mai für die Bundestagswahl. Teilnehmerzahlen rückläufig.

Es dauert weniger als ein halbes Jahr bis zur Bundestagswahl; im Wahlkampf will vor allem die SPD ihre Anhänger mit dem Thema Gerechtigkeit mobilisieren – zumal die soziale Frage als Ursache der Erfolge des Brexit in Großbritannien, von Donald Trump in den USA und des Front National in Frankreich gilt. Doch von neuem Zulauf zu den traditionellen Gewerkschaftskundgebungen zum 1. Mai war nichts zu spüren.

Im Gegenteil: Die Teilnehmerzahlen sind am Montag gegenüber den Vorjahren zurückgegangen. Bei bundesweit rund 500 Veranstaltungen registrierte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) rund 360.000 Menschen. Im vergangenen Jahr waren es noch 390.000 Teilnehmer gewesen, 2015 noch etwas über 400.000. Die größten Veranstaltungen gab es in Berlin mit rund 14.000 Teilnehmern sowie in Nordrhein-Westfalen – auch mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in zwei Wochen. Seine zentrale Kundgebung hielt der DGB am Montag in in Gelsenkirchen ab.

Rednerlisten, Themen und Forderungen waren traditionsgemäß von Gewerkschaften und Sozialdemokraten geprägt – obwohl auch rechte Parteien und Gruppen erneut versuchten, am „Tag der Arbeit“ von sich reden zu machen. So griff Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke als Redner einer rechten Mai-Demonstration vor rund 1200 Zuhörern in Erfurt gezielt die SPD an: Sozialdemokraten hätten in den vergangenen Jahren vor allem eine Politik für die Reichen und Mächtigen gemacht. Auch in Berlin hatte die AfD zu einer...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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