Wahlmanipulation: Experten stufen Risiken von Social Bots als gering ein

Der Einfluss von automatisierten Social-Media-Accounts sei bisher überschaubar.

Können kleine Computerprogramme, die einen oder mehrere Social-Media-Accounts automatisiert steuern, unser Meinungsbild beeinflussen und unsere Demokratie gefährden? Vor allem die Parteien sind in Sorge, weil sie befürchten, dass fünf Monate vor der Bundestagswahl genau das passieren kann.

Union, SPD, Linke, Grüne und FDP lehnen den Einsatz sogenannter Social Bots daher ab, die Grünen forderten jüngst in einem eigenen Antrag, dass automatisierte Kommunikationssysteme  grundsätzlich auch als solche gekennzeichnet werden sollten. Unter den sozialen Netzwerken ist Twitter das beliebteste Einsatzfeld für Social Bots. Eine Studie der University of California schätzt, dass weltweit  neun bis 15 Prozent der Twitternutzer eigentlich Social Bots sind.

„Die Direktmanipulation halte ich persönlich für ein geringes Risiko, gleichwohl eine langfristige indirekte Beeinflussung durchaus möglich ist“, sagte Dietmar Janetzko, Professor für Wirtschaftsinformatik am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion in der  Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften,  zu der das Science Media Center und die Wissenschaftskonferenz geladen hatte.  „Ich möchte auch keine Entwarnung geben, aber ich sehe keine unmittelbare, bevorstehende Gefahr“, sagte Janetzko weiter. Er mahnte aber zur „Wachsamkeit“.  „Vor zehn...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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