Nach Wahlsieg: So reagieren CDU, Linke und Co. auf Martin Schulz

Kommentar: Martin Schulz ist kein Mann ohne Vergangenheit

100 Prozent. Martin Schulz ist auf dem Parteitag der SPD mit einem Rekordergebnis zum Vorsitzenden gewählt worden. Die Sozialdemokraten agieren so geschlossen wie seit vielen Jahren nicht mehr. Ihr Enthusiasmus für Schulz wird nicht zuletzt befeuert von anhaltend guten Umfragewerten und damit der Chance auf die Kanzlerschaft. Grund genug für riesige Verunsicherung bei der politischen Konkurrenz – wenn nicht zu 100, dann doch mindestens zu 90 Prozent.

Noch keine klare Linie erkennbar

Die Union hat ihre Strategie im Wettbewerb mit Schulz noch nicht gefunden. Erstens gibt es um die Kanzlerin herum immer noch jene, die darauf hoffen, der Hype um Schulz werde sich schon von selbst verflüchtigen.

Wie am Montag bekannt wurde, rückt aber auch Merkel selbst von dieser Sicht offenbar ab: Zur Unterstützung ihres Generalsekretärs im Wahlkampf hat sie laut „Spiegel“ einen versierten Polit-Strategen in die CDU-Zentrale geholt. Joachim Koschnicke, seit 2013 Cheflobbyist bei Opel, soll ab April die „Strategische Entwicklung“ ihres Wahlkampfteams leiten. Er hatte sich unter Merkel bereits als Krisenmanager der Partei profiliert, als er von 2005 bis 2011 wichtige Strategie-Bereiche im Adenauer Haus leitete.

Nötig scheint’s: Am Tag nach...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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