Wald bei Brieselang: Suche nach vermisster Georgine erfolglos beendet

Die Polizei hat in einem Wald bei Brieselang nach Georgine gesucht - bisher ohne Erfolg

Brieselang.  Die Suche nach einem seit 2006 in Berlin-Moabit vermissten Mädchen in einem Waldstück in Brieselang ist vorerst ohne Erfolg beendet worden. Es seien derzeit keine weiteren Durchsuchungen auf dem Gelände westlich von Berlin geplant, sagte ein Sprecher der Berliner Polizei am Freitag. Auch aus der Bevölkerung seien aktuell keine neuen Hinweise eingegangen, die Ermittlungen würden aber fortgeführt. "Da bleiben wir nicht still", sagte der Sprecher.

Die damals 14-jährige Georgine Krüger war am 25. September 2006 aus einem Bus in Berlin-Moabit ausgestiegen und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Unzählige Hinweise waren laut Polizei eingegangen - ein anonymer Anruf bei 110 - der 225. Hinweis - führte die Ermittler nach Jahren in das Waldstück. "Der anonyme Anrufer machte so konkrete Angaben für dieses Waldgebiet, dass wir dem jetzt nachgehen", hatte ein Polizeisprecher erklärt.

Spürhunde, eine Drohne und Ermittler der Mordkommission hatten daraufhin das Waldstück im Havelland durchsucht. Dafür war das rund 5000 Quadratmeter große Gelände auch mit Flatterbändern abgesperrt worden. Zunächst wurde der Boden mit Stöcken aufgelockert, um Gerüche freizusetzen und den Spürhunden die Arbeit zu erleichtern. Doch ein Ergebnis gab es nicht. Am frühen Abend brachen die Ermittler die Suche ab - ohne Erfolg.

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