Wann wird's wärmer? Die Wetterprognose für Juni

·Freie Autorin
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Wann wird's mal wieder richtig Sommer? Und wo bleibt überhaupt der Frühling? In den vergangenen Monaten war warmes Wetter bis auf spärliche, kurzlebige Sonnenoasen spärlich gesät. Die Prognose für den Juni macht ebenfalls wenig Hoffnung auf baldigen Sommer - während es am Polarkreis gerade Badewetter hat.

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Nach aktuellen Erkenntnissen wird der Sommer bei uns keine Rekordtemperaturen erreichen - in anderen Regionen sind die schon jetzt da (Symbolbild: Getty Images)

"Gruselig" nennt "wetter.net" die Aussichten für Juni. Nach mehreren Jahren luxuriös warmer Juni-Monate sagt das Wetterportal für 2021 "leicht bis kühl temperierte" Wochen in Deutschland bevor. Und auch der Sommer könnte nach aktuellen Erkenntnissen enttäuschend ausfallen. 

"Ein Hitzesommer ist derzeit nicht sonderlich wahrscheinlich", sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met dem Portal. "Doch die Hitze ist nicht weit weg. Sie hat sich quasi überall um Mitteleuropa herum aufgebaut. Wäre also auch mal schnell bei uns." Dieses Mischverhältnis würde den Sommer 2021 dann prägen: "Durchschnittskost die ab und zu mal von kurzen Hitzewellen unterbrochen wird" sagt Jung voraus, und "dazwischen Unwettergefahr". 

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Damit steht Deutschland indes nicht alleine da. Auch der europäische und der US-amerikanische Wetterdienst rechnen bisher mit wenig Hitze im Juni - in Nord- und Osteuropa könnte es zeitweise sogar eher kalt werden. 

Rekordhitze um uns herum - und Badewetter am Polarkreis

In anderen Regionen ist die Hitzewelle jedoch bereits angerollt. Im Iran und Irak knackten die Temperaturen am Wochenende die 50-Grad-Marke - und das lange, bevor die richtig heiße Jahreszeit begonnen hat. Sibirien kämpft nach Hitze und Trockenheit ungewöhnlich früh mit schweren Waldbränden, und auch Spanien (bis zu 35 Grad) und Nordafrika (bis zu 45 Grad) ist es für den Monat Mai sehr heiß. 

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Besonders absurd zeigt sich das Wetter jedoch am Polarkreis. Bis zu 30 Grad wurden dort vor einigen Tagen gemessen. "Die Menschen sitzen dort teilweise und machen am Strand ein Sonnenbad, während Eisberge vorbeitreiben", sagte Jung. "Vor einigen Tagen lagen die Tageswerte 20 bis 25 Grad über dem was für die Jahreszeit normal ist." 

In Deutschland dominieren hingegen noch die kalten Luftmassen aus dem Nordwesten. Zum Monatswechsel könnten laut Jung zwar auch die wärmeren eine Chance haben - beständig seien die Temperaturen von bis 25 Grad, die uns dann blühen, voraussichtlich jedoch nicht.

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