Warum Sie am Sonntag „Fifty Shades of Grey“ NICHT um 20:15 Uhr ansehen sollten

Der Film „Fifty Shades of Grey“ wurde durch seine heißen Sexszenen berühmt. (Bild: Rex Features)

Dieser Hollywood-Streifen ist mittlerweile Kult und lockte zum Filmstart weltweit Millionen von Zuschauern in die Kinos. Und nun auch vor den Fernseher? Am Sonntag zeigt RTL den Blockbuster „Fifty Shades of Grey“ erstmals im Free-TV – aber mit so einigen Einschränkungen. Die Primetime verlangt, dass besonders heikle Szenen aus dem Film geschnitten werden und bringt den Film damit um das, was ihn eigentlich ausmacht.

Wer sich also auf Sex, Leidenschaft und heiße Fesselspielchen mit den Hauptfiguren Christian Grey (Jamie Dornan) und Anastasia Steele (Dakota Johnson) freut, sollte am Sonntag um 20:15 Uhr besser nicht einschalten. Statt prickelnder Bettszenen gibt es laut „Blasting News“ nämlich eine gekürzte Version des Erotikstreifens: Leichte Liebeskost sozusagen.

Grund dafür ist die sogenannte „Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen“ (FSF). Diese musste die geschnittene Version des Films so absegnen, dass er um 20:15 Uhr ausgestrahlt und somit ab 12 Jahren gesehen werden darf. Explizite Szenen und SM-Spaß sucht man in der FSK-12-Version vergebens. Schließlich könnten unter 16-Jährige verstört werden, wenn Sex und Gewalt miteinander verbunden werden, zitiert das Portal „Schnittberichte“ die FSF. Doch der Film dreht sich eben genau um diese Thematik.

Die Hauptdarsteller Dakota Johnson und Jamie Dornan verstehen sich auch privat gut. (Bild: AP Photo)

Die Story: Millionär Christian Grey verführt die unschuldige Anastasia Steele, sie verfällt ihm und lässt sich auf heiße Fesselspiele ein. Denn der Unternehmer hat eine Vorliebe für Schmerzen beim Akt der Liebe. Zwischendurch wird aber auch gekuschelt und geknutscht – und diese „harmlosen“ Szenen gibt es dann sogar in der geschnittenen Version am Sonntagabend zu sehen.

Übrigens hätte RTL den Film auch in der Originalversion (FSK 16) zeigen dürfen – dann aber erst nach 22 Uhr. Grundsätzlich erhoffen sich die TV-Sender mit großen und besonders bekannten Blockbustern eine hohe Einschaltquote zur besten Sendezeit. Da dürfen sie nämlich höhere Werbepreise einfordern.

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