Was macht die Bundeswehr in Afghanistan?

Bundeswehrsoldaten schauen über das Feldlager Camp Marmal in Masar-i-Scharif. Foto: Gregor Fischer/Archiv

i-Scharif (dpa) - Der Nato-Ausbildungseinsatz «Resolute Support» (Entschlossene Unterstützung) soll Afghanistan dabei helfen, die Sicherheit im Land selbst zu gewährleisten.

Es ist der Nachfolgeeinsatz der ISAF-Mission, die 2014 endete. Die afghanischen Sicherheitskräfte haben inzwischen offiziell eine Stärke von rund 350 000 Mann.

Die Bundeswehr stellt von den etwa 12 000 Soldaten des Nato-Einsatzes derzeit 941 Soldaten (Stand: 18. April). Damit bleibt Afghanistan der größte Einsatz der Truppe. Zu der Zeit der heftigsten Kämpfe mit den aufständischen Taliban am Hindukusch waren im Rahmen der ISAF noch 5000 Bundeswehr-Soldaten in dem Land gewesen. Die deutschen Soldaten beraten die afghanischen Sicherheitskräfte und bilden sie aus. Sie unterstützen die Führung und leisten logistische Hilfe.

Deutsche Soldaten dürfen immer noch zur Waffe greifen, um extreme Gefahr von sich und Verbündeten abzuwenden. Die Einsatzregeln erlauben «die Anwendung militärischer Gewalt zum Schutz eigener und verbündeter Kräfte sowie zum Schutz designierter ziviler Kräfte». So steht es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken aus dem Jahr 2015. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos muss die Hilfe aber beantragt werden.

Bundeswehr zu "Resolute Support"

Bundeswehr zum Führungswechsel

Antwort auf Kleine Anfrage

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