Wechselt der Sportdirektor den Verein? - Bayern und die Frage nach Max Eberl

Maximilian Koch

Gladbach-Macher Eberl soll neuer Sportchef beim FC Bayern werden – am Sonntag treffen sich die Bosse. Ancelotti sagt: "Ich bin glücklich mit Sportdirektor und glücklich ohne Sportdirektor."

München - Das Spiel vor dem Spiel ist an diesem Sonntag vielleicht sogar das interessantere. Ehe der FC Bayern zur Partie bei Angstgegner Borussia Mönchengladbach antritt (17.30 Uhr/live bei Sky, siehe Story unten), treffen sich die Bosse beider Klubs zum gemeinsamen Essen. Eigentlich ein üblicher und normaler Vorgang – doch diesmal birgt die Zusammenkunft mehr Brisanz als sonst. Verantwortlich dafür ist der Mann, der seit Wochen zwischen Bayern und Gladbach steht: Max Eberl.

Es gibt kein Angebot

Der Manager der Fohlen ist nach AZ-Informationen weiter Top-Kandidat auf den Sportdirektor-Posten bei den Bayern, der seit dem Abschied von Matthias Sammer im vergangenen Sommer unbesetzt ist. Daran änderten auch Eberls Aussage vom Freitag nichts. "Es gibt kein Angebot", erklärte er. "Stand ist jetzt, dass ich im Sommer in Mönchengladbach bin." Eberl sagte es: Stand jetzt.

Bis zum 1. Juli wollen die Bayern laut Präsident Uli Hoeneß einen neuen Sporchef präsentieren, doch es gibt in dieser Personalie noch Hürden zu überwinden. Das liegt vor allem an den Gladbachern, die Eberl nicht ziehen lassen wollen. "Das Thema nervt alle bei uns, und wir haben keinen Bock mehr, das ewig und drei Tage vor uns herzuschieben", hatte Gladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof zuletzt bei Sky erklärt.
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