Wegen angespanntem Verhältnis mit Nordkorea? Trump macht China Zugeständnis bei Finanzpolitik

Donald Trump

Die USA stufen — anders als von Präsident Donald Trump im Wahlkampf mehrfach angedroht — China nicht als Währungsmanipulator ein. Die Volksrepublik bleibt aber im jüngsten Währungsbericht des US-Finanzministeriums auf einer Beobachtungsliste - ebenso wie Deutschland, die Schweiz, Japan, Südkorea und Taiwan.

Weitere Schritte gelten damit als nicht ausgeschlossen. Eine offizielle Brandmarkung als Währungsmanipulator kann eine Reihe von Maßnahmen nach sich ziehen, etwa das Verhängen von Strafzöllen.

Die USA würden „Chinas Handels- und Währungspraktiken sehr genau überprüfen“, warnt das Finanzministerium in dem am Freitag veröffentlichten halbjährlichen Bericht. Es weist unter anderem auf einen ungewöhnlich hohen Überschuss Chinas im bilateralen Handel mit den USA hin. Kurz zuvor veröffentlichten chinesischen Konjunkturdaten zufolge betrug dieser im ersten Quartal 49,6 Milliarden Dollar - in etwa so hoch wie vor einem Jahr.

Trump rückt von Wahlversprechen ab

Trump hatte China vor seinem Amtsantritt im Januar mehrfach vorgeworfen, den Wert des Yuan künstlich niedrig zu halten, um chinesische Exporte zu verbilligen und so dem Land Wettbewerbsvorteile auf dem Weltmarkt zu verschaffen. Im Wahlkampf versprach er, gleich an seinem ersten Tag im Weißen Haus China als Währungsmanipulator einzustufen.

Weiterlesen auf businessinsider.de

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen