Wegen Benedikt Höwedes: Christoph Metzelder schießt gegen Schalke

Beim FC Bayern ist die große Frage, wer Ancelotti an der Seitenlinie beerben wird. Metzelder kann sich dabei Jürgen Klopp sehr gut vorstellen.

Der FC Schalke 04 trennte sich im Sommer von Benedikt Höwedes. Der Abschied des langjährigen Kapitäns sorgt immer noch für Spannung - auch dank Christoph Metzelder.

Höwedes spielt nun seit einigen Tagen in Turin, noch immer hat er Schalke aber nicht ganz verlassen. Das unterstreicht die SportBild. Das Magazin berichtet, dass der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies auf Sky-Experte Metzelder zugekommen sei, um über den Fall Höwedes zu sprechen.

Metzelder hatte die Verantwortlichen nach dem Abgang des Verteidigers hart kritisiert und wurde daraufhin von Tönnies zur Rede gestellt. Der TV-Experte zeigte aber kein Verständnis: "Wir kennen uns seit einer langen Zeit, und deswegen bin ich da auch nicht ganz objektiv. Aber der Junge ist schon niedergeschlagen, und das auch zu Recht."

Metzelder kann S04 nicht verstehen

Metzelder, einst Spieler von Schalke 04 und noch immer Mitglied, weiter: "Er hat sich nie etwas zuschulden kommen lassen und sportlich immer reingehauen. Das war eine Entscheidung gegen ihn, die ich in der Konsequenz und Härte nicht nachvollziehen kann."

Der ehemalige Profi ist obendrein für die Agentur Jung von Matt/sports tätig und damit auch geschäftlich mit Höwedes verknüpft, der sich dort beraten lässt. "Ich bin nicht sein Berater, sondern sein Freund. Ich habe bereits im Fernsehen gesagt, dass ich bei der Angelegenheit nicht objektiv bin", stellte Metzelder allerdings klar.

 

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