Wegen China, Brexit und Handelsstreit: Hilferuf der deutschen Häfen

Die deutschen Häfen stehen unter Druck. Chinas Seidenstraße, der Brexit, der Handelsstreit mit den USA – all das droht Umschlagplätzen wie Hamburg, Bremen oder Rostock mit einem Bedeutungsverlust. Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) fordert die Bundesregierung deshalb dazu auf, Wettbewerbsnachteile gegenüber der europäischen Konkurrenz zu beseitigen.

Eigentlich gibt es viel Grund zu feiern. Trotz der schwierigen weltwirtschaftlichen Situation ist der Gesamtumschlag der deutschen Seehäfen in 2018 stabil geblieben: Mit 296,5 Millionen Tonnen gab es nur ein leichtes Minus von 0,7 Prozent gegenüber 2017. Der gerade für Hamburg so wichtige Container-Umschlag ist mit 15 Millionen TEU exakt gleich geblieben. Für 2020 rechnet ZDS-Präsident Frank Dreeke sogar mit einem leichten Wachstum.

Die Sorgen der Hafen-Bosse

Dennoch machen sich die Hafen-Bosse Sorgen. Auf Chinas Zukunftsprojekt der „Neuen Seidenstraße“ sowie den Umbau des Hafens von Piräus zum „Drachenkopf“ in Europa angesprochen, erklärte Dreeke: „Wir nehmen das...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo