Wegen dieser Patronenhülse bekommt ein Kleinkind mächtig Ärger

Diese Patronenhülse brachte der kleine Hunter mit in die Vorschule. (Bild: YouTube)

Ganz stolz präsentiert ein 4-Jähriger eine Patronenhülse in der Vorschule. Die Lehrer sind gar nicht begeistert – und drohen dem Knirps mit einer Strafe. Das wiederum finden tausende Facebook-User völlig übertrieben!

Eine Woche Vorschulverweis sprachen die Pädagogen der Vorschule gegen Hunter aus, weil der Vierjährige mit einer Patronenhülse in der Schule erschienen war. Eine Strafe unter Vorbehalt, die jederzeit zur vollständigen Suspendierung führen könnte. Und zwar dann, wenn der Junge sich auch weiterhin für Waffen begeistere, hieß es aus der amerikanischen Vorschule in Illinois.

Ihr Sohn ist stolz auf eine Patronenhülse – sie versteht das Problem nicht. (Bild: YouTube)

Hunters Mutter Kristy Jackson fand das so übertrieben hart, dass sie ihrem Ärger via Facebook Luft machte. Und damit offenbar einen Nerv der Netzgemeinde traf, die den Post in kurzer Zeit über 4500 Mal teilte.

Harmloses Spiel oder Verrohung?

Ihr gegenüber hätten die Lehrer von einer Gewehrpatrone gesprochen, dabei hätte es sich lediglich um eine Hülse gehandelt, schrieb die Mutter. Und betonte: „Er hat zuhause keinen Zugriff auf IRGENDWELCHE Waffen.“ Vielmehr hätte der Kleine die Hülse auf dem Boden gefunden, als sein Großvater, ein Polizist, mit ihm über den sicheren Umgang mit Waffen gesprochen habe.

Diesen Brief erhielt die Mutter von der Vorschule ihres Sohnes. (Bild: YouTube)

Dass ihr Junge die Hülse wohl aufregend gefunden und sie vermutlich stolz seinen Freunden gezeigt habe, findet sie ganz normal.

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Ganz im Gegensatz zur Haltung der Schule, was Waffen im Allgemeinen betrifft: „Immer, wenn er oder ein anderes Kind von einer Waffe spricht (was in meiner Kindheit alle Jungs getan haben), wird er bestraft. Das bedeutet, die Schule möchte ihn wegen dieser Leidenschaft nicht haben“, beschwerte Jackson sich. Eine Strafe, die ihrem Sohn im Übrigen weder etwas beibringe noch ihm irgendwie weiterhelfe.


Facebook-User auf Seite der Mutter

Dass von einer leeren Patronenhülse keine Gefahr ausgeht, dürfte sicher auch den Vorschullehrern klar gewesen sein. Dass die Mutter den Sinn darin, einem Vierjährigen eine Sicherheitslektion an echten Waffen zu erklären, gar nicht infrage stellt, könnte aber zumindest irritieren. Nicht so die Facebook-User. „Lächerlich“, schrieben viele und eine Schule bot der Mutter sogar an, ihren Sohn während der Suspendierung kostenlos aufzunehmen.

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