Heiße Lieferung: Paket entlarvt Doppelleben mit Stripperin

Auf den ersten Blick führte der New Yorker Anwalt Joseph Rosenzweig ein perfektes Leben: Vermögend, mit einer glücklichen Familie und Erfolg gesegnet. Bis zu dem Tag, an dem seine Frau Theresa ein Paket entgegennahm. Darin lag eine Heiratsurkunde. Ihr Mann hatte auf Jamaika eine Stripperin geheiratet und finanzierte sie jahrelang.

Joseph Rosenzweig war ein hoch angesehener Anwalt, der sich regelmäßig für wohltätige Zwecke engagierte. Gemeinsam mit seiner Frau Theresa und den beiden Töchtern lebte er im Herzen von Manhattan. Die Rosenzweigs sind eine vermögende Familie und auch Theresa brachte Geld mit in die Ehe, wie die Zeitung „New York Daily News“ berichtet. Doch hinter dieser glanzvollen Fassade verbarg sich ein dunkles Geheimnis: Über mehrere Jahre hinweg führte der 56-jährige Anwalt ein Doppelleben. Rosenzweig heiratete auf Jamaika eine Stripperin, finanzierte ihr eine Wohnung in Manhattan und zahlte seiner Zweitfrau alle Rechnungen.

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Die betrogene „Erstfrau“ ahnte jahrelang nicht, was ihr Mann hinter ihrem Rücken trieb. Als Theresa Rosenzweig aber ein Postsendung von FedEx für ihren Gatten entgegennahm, kam die Wahrheit mit einem Schlag ans Licht: In dem Umschlag befand sich eine Heiratsurkunde aus Jamaika. Joseph Rosenzweig hatte 2004 in dem karibischen Urlaubsparadies die Stripperin Radijah Givens Nunez geheiratet. Einige Monate später versandten die Behörden dann die Urkunde, die diese Verbindung bestätigt. Theresa Rosenzweig stellte ihren Mann zur Rede.

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Das Spiel mit den beiden Frauen hatte im Jahr 1995 begonnen, am Wochenende des amerikanischen Nationalfeiertags. In einem New Yorker Stripclub verliebte sich der damals 38-Jährige in Radijah Givens Nunez. Die Stripperin hatte dem Anwalt erzählt, mit dem Job eine Tanzschule finanzieren zu wollen. Rosenzweig hatte daraufhin die Kosten für Nunez Unterhalt übernommen. 2007 wurde die Zweitehe annulliert; der überführte Bigamist brach den Kontakt zu Nunez ab und stoppte die Zahlungen für die Stripperin.

Nun fand sich der Anwalt auf der Anklagebank wieder und wurde für schuldig befunden. Der Vorwurf: Betrug von jamaikanischen Behörden und Bigamie. Das Gericht verhängte ein sechs Monate dauerndes Berufsverbot. Rosenzweig zeigte Reue: „Ich habe die Menschen betrogen, die mir vertraut haben und jeden, der mich kennt.“


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