Wegen Duell mit Klopp: Millionen-Strafe für Leipzig

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.
Wegen Duell mit Klopp: Millionen-Strafe für Leipzig
Wegen Duell mit Klopp: Millionen-Strafe für Leipzig

Das Champions-League-Duell mit dem FC Liverpool im Achtelfinale könnte für RB Leipzig auf mehreren Ebenen zum Desaster werden.

Die Sachen mussten für das Heimspiel nach Budapest umziehen, verloren es zu allem Überfluss mit 0:2 und brauchen im Rückspiel ein kleines Wunder.

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Und das zweite Aufeinandertreffen findet am Mittwoch nicht an der Anfield Road in Liverpool statt, sondern ebenfalls in Budapest. Und dafür muss der Bundesligist offenbar blechen.

Wie die Bild berichtet, muss Leipzig etwa 1,55 Millionen Euro an die UEFA bezahlen.

Denn der Europäische Fußballverband hat in seinen Corona-Regeln festgelegt, dass zehn Prozent des Startgeldes, das in der vergangenen Saison 15,25 Millionen Euro betrug und nun laut Bild 15,5 Mio. Euro, als Strafe gezahlt werden muss, wenn eine Partie nicht wie geplant stattfinden kann.

Diesen Betrag wird schlussendlich Liverpool als Entschädigung für das verlegte Heimspiel erhalten.

Leipzig hätte in Quarantäne gemusst

"Wir können das Spiel aufgrund der Corona-Regeln nicht in Liverpool austragen. Somit hat der LFC einen neuen Austragungsort suchen müssen", sagte Florian Scholz, Kaufmännischer Leiter Sport bei Leipzig, der Bild: "Daher sind wir als Gastverein laut UEFA-Regularien dazu verpflichtet, eine Kompensationsleistung zu zahlen."

Wäre Leipzig nach Liverpool gereist, das von der Corona-Mutation betroffen ist, hätte das Team von Julian Nagelsmann laut sächsischer Corona-Schutz-Verordnung in eine 14-tägige Quarantäne gemusst, was wiederum Folgen für die Bundesliga gehabt hätte.

Im Hinspiel galt wiederum allerdings für Liverpool ein Einreiseverbot nach Deutschland, sodass die Reds keine Verantwortung für die örtliche Verlegung hatten.

Leipzig muss sich im Rückspiel zudem zur Hälfte an den Kosten zur Austragung des Spiels in der ungarischen Hauptstadt beteiligen und hatte laut Bild bereits im Hinspiel Mehrkosten in Höhe von 300 000 Euro.