Wegen Gammelfleischvorwurf: Einfuhrbeschränkungen für Fleisch aus Brasilien

Im brasilianischen Gammelfleischskandal bemüht sich die Regierung um Schadensbegrenzung bei den Fleischkäufern

im Ausland.

Einundzwanzig Betriebe stünden unter Verdacht, teilte sie mit – von gut 4800. Von diesen einundzwanzig hätten in den letzten zwei Monaten nur sechs Betriebe Fleisch exportiert.

Trotzdem haben manche Länder schon Einfuhrbeschränkungen verhängt, wie China und Südkorea.

Auch wenn nur wenige Firmen an dem Skandal beteiligt sind, so ist darunter doch der größte Geflügelfleischproduzent der Welt, BRF.

Brasilien als Land ist ebenso der größte Fleischexporteur der Welt. Nach China, das jetzt die Einfuhr gesperrt hat, ging ein Drittel dieser Ausfuhren.

In dem Skandal hat die Polizei zwei Jahre lang ermittelt. Es geht zum Beispiel um den Vorwurf, die Firmen hätten Politiker und Überwachungsbehörden bestochen, damit sie Vorschriften umgehen konnten.

Wie in den vergangenen Tagen bekannt wurde, soll vergammeltes Fleisch mit chemischen Mitteln wieder ansehnlich gemacht und zurück in den Verkauf gebracht worden sein. Bei Razzien wurde mit Salmonellen belastetes Fleisch gefunden, teilweise wurde Schweineköpfe zu Wurst verarbeitet.

Rund 20 Verdächtigte wurden bisher festgenommen, gegen 33 Beschäftigte wird ermittelt. Die Regierung betonte, alle Produktionsstätten stünden ausländischen Inspektoren offen.

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