Wegen des Namens: Kardinal Woelki distanziert sich brüsk von „Maria 2.0“

Er kritisiert die missbräuchliche Verwendung des Namens der Gottesmutter.

Zum Abschluss des einwöchigen Kirchenstreiks von Katholikinnen für mehr Frauenrechte unter dem Motto „Maria 2.0“ hat sich Kardinal Rainer Woelki brüsk von der Aktion und ihren Anliegen distanziert. Im Marienwallfahrtsort Hennef-Bödingen (Rhein-Sieg-Kreis) wandte er sich gegen eine – missbräuchliche – Verwendung des Namens der Gottesmutter zur Durchsetzung kirchenpolitischer Forderungen.

An Orten wie Bödingen sei dagegen das Original, die wahre Maria, anzutreffen. „Hier begegnen wir einer Maria, die nicht irgendwelche Wahrheiten verkündet“, sagte der Erzbischof in seiner Predigt. „Hier begegnen wir einer Frau, die steht für die überzeitlichen Wahrheiten; für die Wahrheiten, die wesentlich für unser Leben sind, weil sie entscheidend sind für das Heil unserer Seele.“

Deutsche Bischöfe bewerten „Maria 2.0“ unterschiedlich

Die deutschen Bischöfe bewerteten die von einer Münsteraner Kirchengemeinde gestartete Protestaktion, die bundesweit in Hunderten Gemeinden übernommen wurde, unterschiedlich. Der...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta