Wegen Sauerstoffmasken - US-Behörde ordnet Inspektionen von mehr als 2600 Boeing-Maschinen an

Nach zwei Abstürzen von Maschinen des Typs 737 Max mit 346 Todesopfern entging Boeing mit Versprechen der Strafverfolgung. Jetzt werden neue Strafen fällig, weil der Konzern die damaligen Auflagen schlecht umsetzte.<span class="copyright">Ted S. Warren/AP/dpa</span>
Nach zwei Abstürzen von Maschinen des Typs 737 Max mit 346 Todesopfern entging Boeing mit Versprechen der Strafverfolgung. Jetzt werden neue Strafen fällig, weil der Konzern die damaligen Auflagen schlecht umsetzte.Ted S. Warren/AP/dpa

Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA hat Inspektionen in mehr als 2600 Boeing-737-Maschinen in den USA wegen möglicher Probleme mit den Sauerstoffmasken angeordnet.

Die Fluggesellschaften müssen innerhalb von 120 bis 150 Tagen überprüfen, ob sich die Sauerstoffgeneratoren, die über Schläuche mit den Masken verbunden sind, an den korrekten Stellen befinden, wie die FAA am Montag mitteilte.

US-Behörde ordnet Inspektionen in Boeing-Maschinen zu Sauerstoffmasken an

Boeing steht bereits seit Monaten wegen Vorwürfen von Sicherheitsmängeln an seinen Flugzeugen unter starkem Druck. Es seien sowohl ältere als auch neuere Modelle betroffen. Immer wieder kommt es bei Boeing seit Jahresbeginn zu technischen Pannen. Bei einer Boeing 737 MAX 9 der Alaska Airlines brach im Januar während des Fluges ein Teil der Kabinenwand heraus. Daraufhin musste die Maschine notlanden.

Neben den technischen Pannen wurde der Druck auf Boeing in den vergangenen Monaten auch durch Berichte von mehreren Informanten über Mängel in der Produktion sowie Qualitätskontrolle erhöht.