Von wegen Schäl Sick: Neun Orte in Deutz, die Sie gesehen haben sollten

Im Rechtsrheinischen spielt die Musik – nicht nur wegen der Lanxess-Arena.

Im Rechtsrheinischen spielt die Musik, nicht nur, weil dort die größten Konzerthallen der Stadt stehen. Vor allem Deutz hat viel zu bieten: Neun Orte, die Sie besucht haben müssen.

Rheinboulevard

Lange erwartet, toll gelungen und bestens angenommen: Seit der Rheinboulevard letzten Frühsommer eröffnet wurde, ist er ein wahrer Publikumsmagnet – trotz der unschönen Ereignisse der letzten Wochen. Wer es noch nicht geschafft hat, sich dort bei Sonnenschein auf die hellen Stufen zu setzen und ein Gläschen Wein bei einem traumhaften Blick auf den Kölner Dom zu trinken, ist selbst schuld – und sollte das sofort nachholen. Bitte nicht mit Rotwein kleckern, der helle Stein ist empfindlich.

Noch besser ist der Ausblick in Deutz nur auf der 27. und 28. Etage des LVR-Turms. Für kleines Geld kann man mit dem Aufzug hoch und die Rund-um-Aussicht genießen. (sbs)

Rheinpark

Rheinpark

Der Rheinpark ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Das weitläufige, 48 Hektar große und seit 1989 unter Denkmalschutz stehende  Gelände ist vor allem im Sommer gut besucht. Die Auenlandschaft und der Jugendpark begrenzen das kommunale Freizeit- und Veranstaltungsgelände im Norden, im Westen reicht die Anlage bis zum Flussufer und im Süden schließen sich mit Tanzbrunnen und Staatenhaus stadtweit bekannte Veranstaltungsorte an.

Der Rheinpark war mehrfach Ort von Bundesgartenschauen – davon zeugen noch heute mehr als ein Dutzend Skulpturen, eine Mini-Eisenbahn sowie die Kölner Rhein-Seilbahn, die in diesem Jahr seit 60 Jahren besteht. Das Restaurant Rheinterrassen wird derzeit saniert und soll ab 2018 für Besucher wie Bewohner der Stadt geöffnet werden. Die Planung für den Rheinpark  geht zurück bis ins Jahr 1907, als die preußische Verwaltung begann, die ehemaligen Militärkomplexe in Köln in Grünflächen umzugestalten. Auf dem Gelände der heutigen Parkanlage befand sich das „Fort XV“. (ihi)

Traditionslokal Lommerzheim

Lommerzheim

Es sollen dort schon Menschen von der „anderen“ Rheinseite gesichtet worden sein: Traditionslokal, Kölschtreff, Kotelett-Hochburg, heruntergekommene Bruchbude. Viele Dinge, die zur Legendenbildung des Gasthauses an der Siegestraße beigetragen haben. Einer war sicherlich Hans Lommerzheim „Lommi“ selber. 1959 eröffnete er das Lokal noch als gut-bürgerliches Gasthaus. In den 1980er-Jahren erlangte das Gasthaus unter anderem wegen der riesigen Koteletts Kultstatus. Auch seine spezielle Art und das eher selten anzutreffende Päffgen-Kölsch trugen dazu bei. Nach seinem Tod wurde die Kneipe 2008 wiedereröffnet. (tj)

Düxer Bock

Düxer Bock

Der „Düxer Bock“ von Bildhauer Gerhard Marcks an der Lorenzstraße ist eine populäre Kölner Figur, um die sich mehrere Legenden ranken. Viele Vereine und Initiativen führen den Düxer Bock im Namen, als Logo oder als Maskottchen. Die Bronzeplastik steht seit 1964 auf einer 2,50 Meter hohen Säule nahe dem Gotenring. Der Sockel besteht aus einem rechteckigen Brunnen. Das in Stein gehauene Wahrzeichen und der Platz davor befanden sich lange in trostlosem Zustand, bis sich eine Interessengemeinschaft des inoffiziellen Wappentiers des Stadtbezirks Deutz annahm: Die Skulptur wurde gepflegt, neue Stauden gepflanzt. Die Stadt unterstützt die Mühen, denn seit der Verlegung des Karnevalsumzugs an die Deutzer Freiheit mieden die Menschen den Park. (ihi)

Claudius-Therme

Claudius-Therme

Nirgendwo kann mit einem besseren Ausblick entspannen: Von der Claudius-Therme am Rheinpark schaut man auf Dom und Rhein, über dem Außenbereich gondeln die bunten Kabinen der Seilbahn. Saunalandschaft,  Wellnessbereich und das Schwebebecken zählen zu den Highlights des Bads. Und gutes Essen für die Pause von der Erholung gibt es im Restaurant auch noch.

Von-Sandt-Platz

Von-Sandt-Platz

Die großen Äste der 130 Jahre alten und 17 Meter hohen Rosskastanie am Von-Sandt-Platz sind zwar weitgehend gestutzt, dennoch stellt die vom Kölner Gartenmeister Fritz Encke symmetrisch gestaltete Parkanlage eine kleine Oase mit einladenden Parkbänken zwischen dem Otto-Platz am Bahnhof, der Deutzer Freiheit und der Justinianstraße dar.

Benannt wurde der Platz nach dem um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert lebenden Verwaltungsjuristen Max von Sandt, der in der Region Aachen wirkte. Kennern der Bar-Szene Kölns ist auch das unweit gelegene „Soviet-Lokal“ Hotelux ein Begriff. (ihi)

Kirche Sankt Heribert

Kirche Sankt Heribert

Auch das rechtsrheinische Köln hat einen Dom – und zwar den Düxer Dom. So nennen ihn zumindest die stolzen Deutzer. In offizieller Bezeichnung  heißt die stolze, schöne Kirche an der Deutzer Freiheit Sankt Heribert. Nicht nur von außen besticht die dreischiffige katholische Pfeilerbasilika, auch von Innen hat sie einiges zu bieten. Konkret: den Heribertschrein, der die Reliquien des Erzbischofs Heribert von Köln und Gründers der Abtei Deutz aufbewahrt. Der im Jahr 1175 vollendete Schrein gilt als eines der Hauptwerke der romanischen Goldschmiedekunst. Definitiv eine Besichtigung wert! (sbs)

Drehbrücke

Drehbrücke

Für Jogger ist sie manchmal ein echtes Ärgernis – und die allerjüngste ist sie auch nicht mehr. Trotzdem hat die Drehbrücke, auch wenn sie gefühlt immer gerade dann geschlossen ist, wenn man drüber laufen oder fahren wollte, das gewisse Etwas. Außerdem führt sie von der Siegburger Straße über die Alfred-Schütte-Allee zu einem der schönsten Spazierwege am Rhein an den  Poller Wiesen entlang.

Das 1907 errichtete Bauwerk steht seit 1980 unter Denkmalschutz. Weil die betagte Brücken wegen Störungen öfters ausfällt, soll sie bald für rund 1,4 Millionen Euro umfassend saniert werden. (sbs)

Lanxess-Arena

Lanxess-Arena

Superstars kommen ins Rechtsrheinische, wenn sie in Köln gastieren: In der Lanxess-Arena fiebern Haie-Fans mit ihrer Mannschaft, kreischen Teenie-Fans für Justin Bieber oder Taylor Swift. Multifunktional-Halle eben.  Der 1998 eröffnete Bau ist nicht wirklich eine Schönheit, aber eines der markantesten Gebäude in Deutz und schon von Weitem gut zu sehen....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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