Wegen Sex-Vorwürfen: "Fox News" feuert Moderatoren-Ikone Bill O'Reilly

Wegen Sex-Vorwürfen: "Fox News" feuert Moderatoren-Ikone Bill O'Reilly

"Fox News" hat einen neuen, handfesten Skandal zu verbuchen. Moderatoren-Ikone Bill O'Reilly wird vorgeworfen, Schweigegelder in Millionenhöhe gezahlt zu haben, um sexuelle Übergriffe zu vertuschen. Der amerikanische TV-Sender zog nun die Reißleine und feuerte ihn. Dabei hatte Präsident Donald Trump sich noch vor Kurzem hinter die Fernsehlegende gestellt.

Bill O'Reilly sei "kein schlechter Mensch", so die Einschätzung Trumps, zu dessen Unterstützern "Fox News" zählt. Der rechtskonservative Sender, der zum Imperium von Medienmogul Rupert Murdoch gehört, trennte sich dennoch von einem seiner beliebtesten Anchormen.

13 Millionen Dollar Schweigegeld

"Nach einer sorgfältigen Prüfung der Vorwürfe stimmen das Unternehmen und Bill O’Reilly überein, dass Bill O’Reilly nicht zu Fox News zurückkehren wird", lautet das offizielle Statement des Senders.

Grund für den Rauswurf sind anhaltende Gerüchte über sexuelle Übergriffe an Frauen, die Bill O'Reilly mit insgesamt 13 Millionen Dollar zum Schweigen gebracht haben soll. Nach Informationen der "New York Times" werfen die mutmaßlichen Opfer dem Starmoderator unter anderem Belästigung vor.

Auch wenn Bill O'Reilly die Taten bisher abstreitet und eine Verschwörung gegen sich wittert, wirken sich die Anschuldigungen negativ auf den Sender aus. Zahlreiche Firmen haben die Zusammenarbeit mit "Fox News" aufgekündigt und ihre Werbe-Deals zurückgezogen. Das Format "O'Reilly Factor" gehört zu den erfolgreichsten Politiksendungen Amerikas.

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