Wegen Vaterschaftstest: Salvador Dalí soll exhumiert werden

Wegen Vaterschaftstest: Salvador Dalí soll exhumiert werden

Seit fast 30 Jahren liegt der verstorbene Künstler Salvador Dalí begraben. Nun soll die Leiche des einstigen Surrealisten exhumiert werden, wie die spanische Zeitung "El Mundo" nach Berichten der "Bild" erfahren hat. Grund hierfür ist eine Vaterschaftsklage.

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Klägerin ist Pilar Abel Martínez. Die 61-Jährige, deren Mutter Hausangestellte von Salvador Dalí war, behauptet die Tochter des exzentrischen Künstlers zu sein. 1956 wurde sie in Figueres, der Heimatstadt von Salvador Dalí, als Tochter eines 16-jährigen Hausmädchens geboren. Seit zwei Jahren versuche sie, wie der "Stern" berichtet, einen Vaterschaftstest anzuordnen. Nun wurde dem Ganzen stattgegeben und die Exhumation des Künstlers angeordnet. Besonders pikant: Der Surrealist litt angeblich an sexuellen Störungen. Er soll eine Vagina-Phobie und lediglich zwei oder drei Mal in seinem Leben Geschlechtsverkehr gehabt haben.

Ob als Maler, als Grafiker oder aber als Schriftsteller, feststeht: Salvador Dalí gehört mit Abstand zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde er über die Künstlerszene hinaus vor allem durch seine Gemälde von schmelzenden Uhren und brennenden Giraffen. Sollte der Vaterschaftstest von Pilar Abel Martínez jedenfalls positiv ausfallen, wäre sie das einzige Kind des Surrealisten. Mit seiner Frau und gleichzeitig seiner Muse Gala hat Salvador Dalí nämlich keine Nachkommen. Der Künstler starb 1989 im Alter von 84 Jahren. Auf seinen Wunsch hin wurde er in der Krypta seines Museums in Figueres bestattet.

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