„Das Weiße Haus im Winter“: Der US-Präsident empfängt Jinping auf Privatsitz in Florida

Trump flieht regelmäßig nach Florida – und empfängt dort jetzt Chinas Präsidenten.

Das Meerwasser schimmert türkisblau. Hinter dem Privatstrand erhebt sich stolz das rosafarbene 126-Zimmer-Schloss über den manikürten Rasen. Das Publikum ist handverlesen. Der Wetterbericht sagt 26 Grad Celsius und blauen Himmel voraus. Es könnten zwei wunderbare Tage in Mar-a-Lago werden, dem herrschaftlichen Privatanwesen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump.

Trump empfängt am Donnerstag Chinas Präsidenten

Eigentlich haben nur Mitglieder Zutritt zu dem Luxusresort an der Ostküste Floridas. Die Aufnahmegebühr wurde nach dem Amtsantritt von Trump kurzerhand auf schlappe 200.000 Dollar heraufgesetzt. Doch der chinesische Präsident Xi Jinping muss - jedenfalls im unmittelbaren Wortsinn – nicht bezahlen, wenn Trump ihn am Donnerstag in seinem Club empfängt, den er unbescheiden das „Weiße Haus im Winter“ getauft hat.

Die Begegnung der beiden mächtigen Staatschefs fernab von Washington in der demonstrativ entspannten Umgebung eines Ferienparadieses ist als Ehrbekundung für den Gast gedacht und soll die heikle Gesprächsatmosphäre auflockern. Sie kommt jedoch auch Trumps persönlichen Neigungen entgegen. Seit seinem Einzug in das echte Weiße Haus an der Pennsylvania Avenue 1600 ist er jedes zweite Wochenende nach Mar-a-Lago entflohen. Dort ist nicht nur das Wetter besser, und der Golfplatz liegt gleich vor der Tür. Vor allem kann Trump hier die verhasste Presse auf Distanz halten und ebenso entspannt wie unbeobachtet mit politischen Weggefährten und Wirtschaftsbossen plaudern.

Trump ist keineswegs der erste US-Präsident mit einem repräsentativen Wochenendhaus. Auch die Kennedys besaßen in Hyannisport...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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